Bronzeskulptur wartet auf Frischekur

Crimmitschau.

Die eigentlich in diesem Jahr geplante Restauration der Skulptur des ehemaligen Eishockey-Nationalspielers Horst Kutter vor dem Kunsteisstadion im Sahnpark in Crimmitschau steht auf der Kippe. Dafür waren 5000 Euro im Haushaltsplan eingeplant. Der Auftrag wurde aber bisher nicht ausgelöst, da die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Entwicklung von Einnahmen und Ausgaben abgewartet werden soll, heißt es dazu aus dem Rathaus in Crimmitschau. Die Skulptur weist grüne Laufspuren und verschiedene Ablagerungen auf. Zu Beginn des Jahres war noch geplant, dass die Skulptur gesäubert wird und einen Korrosionsschutz erhält. Die Bronzeplastik zeigt mit Horst Kutter einen ehemaligen Eishockey-Nationalspieler der DDR. Der Sportler stammt aus Halle, er prägte den Eishockeysport in Mitteldeutschland - erst als Aktiver, später als Funktionär. Die Skulptur wurde im Jahr 1964 zusammen mit einer weiteren Skulptur, einer Eiskunstläuferin, zur Eröffnung des Crimmitschauer Kunsteisstadions aufgestellt. Sie befindet sich am Weg zwischen Waldstraße und Sportstätte. (hof)

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