Chor absolviert Probenwochenende

60 Sänger studieren Sinfonie ein - Konzerte finden vier Wochen eher als üblich statt

Langenbernsdorf.

Vor einem intensiven Probenwochenende stehen die Sängerinnen und Sänger des Projektchores "Ein Dorf singt" von Langenbernsdorf. Sie werden heute und am Samstag im Schützenhaus Nieder-albertsdorf für ihre zwei Konzerte Ende September intensiv üben.

"Wir sind auf einem guten Stand. Die Saat aus den vergangenen Jahren geht auf", schätzte Michael Pauser, Liedermeister und Vorsitzender des Männergesangvereins Langenbernsdorf, das Niveau seines Chores ein, zu dem etliche nach einer Pause wieder zurückgefunden hätten. In diesem Jahr gäbe es so viele Soprane wie nie, aber auch so wenige Männer wie noch nie in dem 60-köpfigen Ensemble. "Doch die wenigen Männer singen umso leidenschaftlicher." Nach dem Probenmarathon geht des Ensemble dann in eine längere Sommerpause. Die Proben werden mit dem Ende der Schulferien dann wieder aufgenommen und intensiviert, denn die beiden großen Konzerte finden in diesem Jahr vier Wochen eher als üblich statt.

Das diesjährige Motto für "Ein Dorf singt" lautet "Durch die Nacht zum Licht". Zum ersten Mal studieren die Langenbernsdorfer eine Sinfonie ein, aber nicht irgendeine, sondern die Schicksals-Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Außerdem sollen große Chorstücke zu den beiden Konzerten am 29. und 30. September im Saal des Gasthofes "Weißes Roß" erklingen. Der Kartenvorverkauf für diese Veranstaltungen beginnt laut Michael Pauser im kommenden Monat.

In diesem Jahr verzichten die Sänger zum ersten Mal auch auf Solisten von "auswärts". Auch das ist eine Neuerung für das Ensemble, das seit seiner Gründung bisher acht Konzerte bestritten hat. Sechs davon waren nahezu ausverkauft. Die Bilanz kann sich sehen lassen: 2200 Besucher aus ganz Deutschland kamen von 2013 bis 2017 nach Langenbernsdorf, um sich die Darbietungen des Projektchores anzuhören. Daran wollen Michael Pauser und seine Sänger, von denen die Hälfte vor dem Projektstart noch keinerlei Chorerfahrung hatte, anknüpfen. (rdl)

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