Dorfplatz bekommt keine Ladesäule

Die Stadtwerke Werdau sehen keinen Bedarf, in Königswalde eine Tank-Möglichkeit für Elektrofahrzeuge zu schaffen.

Königswalde.

Auf dem neuen Dorfplatz im Werdauer Ortsteil Königswalde wird keine Ladestation für Elektro-Autos installiert. Das sagte der Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Bau im Rathaus, Karsten Piehler. Anwohner hatten sich im Zuge des Baugeschehens gefragt, ob eine solche Station auf dem Gelände mit vorgesehen sei.

Man habe sich in dieser Sache mit den Stadtwerken abgestimmt, sagte Karsten Piehler. Grundsätzlich hätten die Stadtwerke Interesse an solchen Lademöglichkeiten. Doch seitens der Stadtwerke und der Kommune sei eingeschätzt worden, dass öffentliche Ladesäulen nur an zentralen Punkten, wie zum Beispiel am Bahnhof, installiert werden sollten. Auf dem Platz in Königswalde werde dafür kein Bedarf gesehen. Eigentümer von Elektrofahrzeugen würden auf dem eigenen beziehungsweise auf dem Stellplatz ihrer Firma oder in der Garage ihre Fahrzeuge in den Nachstunden aufladen. "Hierfür kann zum Beispiel der günstige Nachtstrom genutzt werden."

Das neue Ortszentrum von Königswalde ist in den zurückliegenden Monaten nach dem Abriss der ehemaligen Grundschule "Geschwister Scholl" neu gestaltet worden. 112.000 Euro Fördermittel flossen dafür aus dem sogenannten Leader-Programm. Insgesamt kostet das Projekt rund 170.000 Euro. Die noch fehlenden Spielgeräte auf dem circa 1600 Quadratmeter großen Areal, der nach einem Stadtratsbeschluss offiziell Geschwister-Scholl-Platz heißt, können erst Anfang des nächsten Jahres eingebaut werden. Die Firma bei der die Spielgeräte geordert wurden sind, hat Lieferengpässe.

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