Ein Abend der besonderen Momente

Rund 450 Gäste haben den ersten Neujahrsempfang des Werdauer Oberbürgermeisters Sören Kristensen (Unabhängige Liste) miterlebt. Nicht nur für ihn war es eine Premiere.

Werdau.

Einen langen Abend mit besonderen Momenten konnten die Besucher des Neujahrsempfangs am Mittwoch in der Stadthalle Werdau genießen. Die Botschaft lautete: Werdau lebt - dank seiner Bürger.

Besondere Gäste: "Das war mein erster Empfang, ein schöner Abend. Die Musik war wunderbar", so lautete das Fazit von Sabine Pawlowski, die im Werdauer Rathaus für die Sauberkeit und den Schließdienst zuständig ist. "Mir macht die Arbeit Spaß", sagte die Reinigungskraft aus Werdau, die auch das Essen vom Buffet lobte. OB Sören Kristensen hatte die obligatorische Gästeliste erweitert und 25 zusätzliche Einladungen ausgesprochen. "Ich habe Leute gewählt, die bei solchen Anlässen nur sehr selten auf Einladungslisten stehen, aber ebenso zu unserer Bürgerschaft gehören."

Besondere Musik: Die Mitglieder des Collegium Musicum Werdau unterhielten die Gäste in gewohnt professionell-origineller Art. Für Max Müller war der Auftritt vor so vielen Leuten eine Premiere. "Ich studiere an der Universität der Künste Berlin und möchte Konzertgitarrist werden", sagte der 21-Jährige, der in Lichtentanne zu Hause ist - und bewies, dass er auch vor großem Publikum keine Angst hat.

Besondere Leistungen: Bis zur letzten Minute ahnungslos waren Volkmar Dittrich und Jürgen Näser. Beide Werdauer Urgesteine trugen sich in das Goldene Buch der Stadt Werdau ein und bekamen die Ehrenmedaille für ihr bürgerschaftliches Engagement überreicht. "Eine Überraschung, ich bin sehr gerührt", sagte Augenoptikermeister Jürgen Näser. Auch der ehemalige Oberbürgermeister Volkmar Dittrich freute sich riesig über die Ehrung. Frank Schlegel, ehemaliger geschäftsführender Gesellschafter der Firma Spindel- und Lagerungstechnik Fraureuth und die Werdauer Goldschmiedin Christine Burkhardt bekommen die Medaille später, da sie am Mittwoch verhindert waren.

Besondere Vorhaben: In seiner Neujahrsrede ging Sören Kristensen auf die größten Investitionen der Stadt für 2020 ein. Für den Abriss der Industriebrache, der ehemaligen Tuchfabrik an der Richardstraße, habe die Stadt Jahresende den Fördermittelbescheid erhalten, sodass sie abgerissen werden kann. Anfang Februar gibt es weitere Abstimmungen für die Umgestaltung des Bahnhofes. 2020 fällt die Entscheidung für den Standort des neuen Werdauer Feuerwehrgerätehauses. Auch der Zwischenbau für das Gymnasium sei ein wichtiges Vorhaben.

Besondere Geschenke: Die machten die Feiernden diesmal den Vertretern der Werdauer Marienkirche, die auf der Bühne für ihr Vorhaben warben. In den Sparschweinen am Buffet sammelten sich 1376 Euro, die für die Innensanierung des Gotteshauses Verwendung finden. Die Werdauer Sportler des Jahres freuten sich diesmal über ganz besondere Pokale. Gefertigt wurden die Herzen aus Holz von den Beschäftigten der Diakonie-Werkstatt "Lebensbrücke" in Langenhessen.

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