Ein Dankeschön zum Jubiläum

Lauterbacher Ehepaar freut sich über Anerkennung. Apothekenbesuchern bietet sich neuer Service. Ehemaliger Sportler berichtet über sein Leben.

Eva und Andreas Schumann (beide 62) waren am Sonntag sichtlich überrascht, als sie sich anlässlich des 20. Lauterbacher Schleppertreffens in der Mitte des Areals einfinden sollten. Die Schlepperfreunde aus Fraureuth, die mit Stefan Kramer, Dieter Vollstädt, Johannes Müller, Klaus Schreiter, Jürgen Lindner, Matthias Vollstädt und Lutz Schumann (dem Bruder von Andreas Schumann) auf ihren betagten Gefährten angereist waren, waren nicht mit leeren Händen gekommen. Als Erinnerung ans Jubiläum gab es ein hölzernes Brett mit Gravur für beide. Andreas Schumann erhielt zudem eine Tapferkeitsmedaille, dass er das so lange durchgehalten hat und immer wieder organisiert. Für seine Frau Eva, ohne die das Ganze nicht realisierbar wäre, gab es noch ein kleines Blumenpräsent. Neben den jährlichen Schleppertreffen organisieren die Schumanns seit 2006 den Knutstag und das Lauterbacher Tannenbaumbrennen. "Es macht immer wieder viel Mühe, und wenn nicht unsere Kinder mit den Schwiegersöhnen dahinter ständen, wäre es eigentlich gar nicht realisierbar", sagt Eva Schumann. Sie freue sich aber auch, wenn man die glücklichen Gesichter sieht und vor allem die Kinder ihre Freude haben. (rwa)

Katrin Lurtz (50), Leiterin des Servicezentrums Zwickau der DAK-Gesundheit, und Apotheker Volker Hoff (52) aus Werdau sind vom Gesundheitsterminal, das seit Kurzem in der Apotheke an der Plauenschen Straße steht, überzeugt. Formulare verschicken, Fachärzte finden oder ein neues Foto für die Versichertenkarte aufnehmen, das ist mit dem Gerät möglich. Die Krankenkassen DAK-Gesundheit und IKK Classic bündeln damit für ihre Versicherten verschiedene digitale Dienste. Das Gesundheitsterminal besteht aus einer Infosäule mit großem Touch-Bildschirm, Kamera, Lesegerät für die elektronische Gesundheitskarte und Belegdrucker. Die Vorgaben des Datenschutzes werden streng eingehalten. Alle Informationen werden ausschließlich über sichere Leitungen versendet und nicht gespeichert. "Wer nach dem Arztbesuch in die Apotheke geht, kann jetzt über das Gesundheitsterminal nicht nur seine Krankmeldung, sondern auch viele andere Formulare sofort und ohne viel Aufwand verschicken. Das spart unseren Versicherten Zeit und Wege", sagt Katrin Lurtz. Für die Nutzung müsse sich niemand teure Technik anschaffen, eine besondere App laden oder sich online registrieren. "Mit dem Gesundheitsterminal wird meine Apotheke noch mehr zum Gesundheitsmittelpunkt", sagte Volker Hoff. "Es ist ein besonderer Kundenservice und stärkt gleichzeitig die Apotheken vor Ort." Der Aufbau von insgesamt 225 Terminals in Sachsen wird vom Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz unterstützt. (rdl)


Bernd Schröder (75) ist Sportler mit Herz und Seele. Mit 14 Jahren begann der Werdauer zu turnen. Aufgrund seines Ehrgeizes und Talentes erhielt er später die Chance, als hauptberuflicher Trainer für Geräte- und Bodenturnen seine Erfahrungen weiter zu geben. Heute engagiert sich der rüstige Rentner, den viele Werdauer auch als Fahrschullehrer nach der Wiedervereinigung kennen dürften, seit vielen Jahren ehrenamtlich im Athletenclub 1897 Werdau. Sohn Jörg, auf dessen Meinung er stets viel Wert legt, führt die Tradition des Turnens im TSV Germania Werdau weiter. Bernd Schröders Schwiegersohn ist Ringer. Die Tochter arbeitet im Ringer-Leistungszentrum Aschaffenburg. "Mein Leben war immer geprägt von Sport. Und ich möchte nichts missen", sagt Bernd Schröder. Dabei standen Zeit seines Lebens neben der Bewegung selbst vor allem der Teamgeist, das Miteinander im Vordergrund. Am Dienstag, dem 18. Juni, wird Bernd Schröder im Hotel "Friesen" in Wort und Bild über seine vielfältigen Erfahrungen und Eindrücke berichten. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr. Auch ein kleines Quiz soll die Gäste mit einbeziehen. Der Eintritt kostet 2 Euro. (fp)

Uta Dietrich (50) aus Glauchau hat die Veranstaltungs-Agentur "Udi Events" und möchte in Werdau einen ganz neuen Markt etablieren. Seit dem vergangenen Jahr hat die Mutter zweier erwachsener Kinder diesbezüglich auch einen Vertrag mit der Stadt Werdau. Am 13. Juli soll der "FloMod" - der erste Werdauer Markt rund um Kleidung und Accessoires - stattfinden. "Alle, die Kleidungsstücke und Accessoires wie Schmuck, Taschen, Schuhe haben, die nicht mehr getragen werden, aber viel zu schade zum Wegwerfen sind, sind auf diesem Spezialmarkt willkommen." Aus alt mach neu - Upcycling liege voll im Trend. Zu diesem Markt erfahren die Besucher außerdem, was man aus ausgedienten Kleidungsstücken alles noch machen kann. Und wer gern zu Hause selber kreativ ist und Kleidung sowie modische Accessoires selber herstellt, kann sie in Werdau gerne präsentieren, sagt die Glauchauerin, die auf viele Anmeldungen unter der Telefonnummer 017643908123 hofft. (rdl)

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