Geld für Spielplatz und Turnhalle

Neukirchen hat in den zurückliegenden Jahren zahlreiche Projekte dank Leader umgesetzt. Damit das fortgesetzt wird, geht das Dorf in Vorkasse.

Neukirchen.

Knapp 52.000 Euro stellt die Gemeinde Neukirchen für die Vorfinanzierung des Regionalmanagements der Leader-Region Zwickauer Land für den Zeitraum von Januar 2020 bis Juni 2023 in ihrem kommunalen Haushalt ein. Seit 2015 werden über Leader verschiedene Vorhaben im ländlichen Raum in 18 beteiligten Städten und Gemeinden umgesetzt. Dafür stehen 23,5 Millionen Euro zur Verfügung, um deren Bindung an qualitativ hochwertige Projekte sich das Regionalmanagement kümmert. Träger ist der Verein "Zukunftsregion Zwickau", in dem die Gemeinde Neukirchen durch Bürgermeisterin Ines Liebald (CDU) vertreten wird.

"Es ist ein sehr schönes Programm. Unser letztes Vorhaben, das wir mithilfe der Förderung umgesetzt haben, war die Modernisierung und brandschutztechnische Ertüchtigung unserer Turnhalle in Neukirchen", sagte Ines Liebald. Die Gemeinderäte hatten der Vorfinanzierung zugestimmt. Nach Abschluss aller Vorhaben erfolgt eine 95-prozentige Rückzahlung der Vorfinanzierung. Fünf Prozent muss die Kommune tragen.

"Wir konnten mithilfe des Programms bereits zahlreiche Projekte im privaten, kommunalen und gemeinnützigen Bereich realisieren." So flossen Gelder innerhalb eines ersten Bauabschnitts für den Ausbau der Gräfenmühle zum Natur-, Bildungs- und Kulturzentrum. Die Feuerwehr Lauterbach erhielt eine neue Zufahrt. Der Spielplatz an der Carl-Wolf-Siedlung in Neukirchen wurde neu gestaltet, der Gehweg "Lauterbacher Straße" in Neukirchen grundhaft ausgebaut. Die Kultscheune in Lauterbach erhielt einen Vereins- und Mehrzweckraum. Das ehemalige Rittergut "Bosenhof" konnte zu Wohnzwecken wiedergenutzt werden.

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