Genug Wasser für Ernstfall

Pleiße und der Lauterbach sind derzeit nicht gut gefüllt. Die Feuerwehren können bei einem Brand trotzdem reagieren.

Neukirchen.

Auch wenn die Pleiße und der Lauterbach derzeit recht wenig Wasser führen: In einem Ernstfall ist die Versorgung mit Löschwasser gesichert. Das sagte der Neukirchener Gemeindewehrleiter, Ringo Golde, auf eine Anfrage von Gemeinderat Christian Meyer (Freie Wähler) innerhalb der Gemeinderatssitzung am Mittwochabend. Auf den Löschfahrzeugen seien 3500 Liter Wasser vorrätig. Außerdem sei eine sogenannte Wassersperre bestellt worden, die in den kommenden Tagen geliefert wird. "Damit ist es möglich, auf einer Länge von bis zu 15 Metern in der Pleiße oder im Lauterbacher Bach das Wasser zu stauen", sagte Ringo Golde. Die Anschaffung werde mithilfe von Fördermitteln möglich.

Außer Frage stünde allerdings, dass für den alten W 50, mit dem die Neukirchener Feuerwehr unterwegs sei, ein neues Fahrzeug angeschafft werden müsse. Dieser Posten ist auch Bestandteil des Brandschutzbedarfsplanes für die Gesamtgemeinde Neukirchen, den die Gemeinderäte vorgestern einstimmig beschlossen haben. Der Plan ist laut Bürgermeisterin Ines Liebald (CDU) auch die Grundlage für die Bewilligung von Fördergeldern. "Wir müssen wegen des Fahrzeuges am Ball blieben. Die Investition muss auf die Liste des Landratsamtes", sagte die Bürgermeisterin.

Christoph Ulrich

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