Gesangverein freut sich über Geldsegen und neue Mitstreiter

Für das neue Ensemble aus Langenbernsdorf läuft es rund. Und das Chorprojekt "Ein Dorf singt" ist dank einer Förderung finanziell auf längere Zeit gesichert.

Langenbernsdorf.

Das lange Warten hat sich gelohnt: Das Projekt "Ein Dorf singt" ist für die Jahre 2020 und 2021 finanziell gesichert. "Bereits im Sommer 2017 hatten wir uns über das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung für eine Förderung beworben. Jetzt ist sie bewilligt worden", freut sich Michael Pauser, Liedermeister des Gesangvereins zu Langenbernsdorf.

Die exakt 36.323 Euro werden für die Konzerte von "Ein Dorf singt" in den beiden kommenden Jahren sowie für die Anschaffung eigener Chortreppen und für Tontechnik verwendet. Somit sei es möglich, das Laienchor-Projekt endlich auf solide Füße zu stellen, kalenderübergreifend zu planen und auch die Auftritte konzeptionell weiterzuentwickeln. Michael Pauser wertete den Geldsegen auch als eine erneute Anerkennung für die einzigartige laienmusikalische Arbeit, die im Dorf seit 2013 geleistet wird.

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53 Sängerinnen und Sänger hat der neue jetzt gemischte Gesangverein zu Langenbernsdorf. Bereits seit Januar bereiten sich die Mitglieder auf ein Frühlingskonzert vor, das am Samstag, dem 27. April, im "Weißen Roß" stattfinden wird. Eine der Neuen in den Reihen des Ensembles ist Nadine Benkert, die durch ihre Freundin zum Singen gekommen ist. "Ich war als Kind im Schulchor und habe mich schon länger mit dem Gedanken getragen, in Langenbernsdorf mitzusingen", sagt die 39-Jährige. Nun ist sie froh, dass sie diesen Schritt endlich gemacht hat. "Es herrscht eine herzliche Atmosphäre bei den Proben. Das Leben ist manchmal schwierig genug. Da tut Singen der Seele einfach gut", sagt die Neukirchenerin, die als Köchin arbeitet. Zum Konzert in zwei Wochen werden ihr Ehemann und der 12-jährige Sohn mit im Publikum sitzen. Auch der neue Vereinsvorsitzende, Stefan Hoffmann, freut sich auf dieses Konzert, bei dem das seit Januar neu formierte Ensemble zum ersten Mal vor ein Publikum tritt. Der 57-Jährige ist Lehrer für Biologie und Sport am Werdauer Gymnasium in Werdau und hat den Kontakt zum Schulchor seiner Arbeitsstätte hergestellt. Dessen jugendliche Mitglieder werden das anstehende Frühlingskonzert mitgestalten. Auch die Ehefrau von Stefan Hoffmann und die Schwiegereltern singen in Langenbernsdorf mit.

Das Frühlingskonzert findet am Samstag, dem 27. April, um 17 Uhr im Saal des Landgasthofes "Weißes Roß" in Langenbernsdorf statt. Karten kosten an der Abendkasse 8Euro, im Vorverkauf 6 Euro.

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