Geschichte(n) interessant machen

Der neu gegründete Heimat- und Geschichtsverein kümmert sich in Königswalde derzeit um die 750-Jahr-Feier. Für später ist noch mehr geplant.

Königswalde.

Das 750 Jahre alte Dorf Königswalde hat eine bewegte Geschichte. Und der möchten sich die derzeit 17 Mitglieder des neu gegründeten Heimat- und Geschichtsvereins Königswalde in Zukunft widmen. "Die Gestaltung unseres Ortsjubiläums wird uns in den kommenden Wochen voll und ganz in Anspruch nehmen", sagte der Vorsitzende des neuen Vereins, Bernd Gerber. Vom 21. bis 27. Juni können sich Besucher auf verschiedene Veranstaltungen in dem Werdauer Ortsteil freuen.

Der Königswalder Ortsvorsteher ist ein Urgestein im Dorf. "Ich bin inKönigswalde sozusagen auf dem Sofa geboren und war nur wenige Jahre aus dem Dorf fort." Unter anderem als ehemaliger Bürgermeister, Mitglied der Feuerwehr oder auch in seinem Beruf als Handwerksmeister hat der 68-Jährige die Königswalder gut kennengelernt und auch viel interessantes Material über den Ort und seine Bewohner zusammengetragen. Nunmehr widmen sich die Vereinsmitglieder gemeinsam mit anderen Vereinen im Dorf voll und ganz der Vorbereitungfür die bevorstehenden Feierlichkeiten. "Und da unsere Gemeinnützigkeit offiziell anerkannt und bestätigt worden ist, können wir jetzt auch Spenden für das Fest einwerben und Spendenquittungen ausstellen", sagte Bernd Gerber.

Wenn die Feierlichkeiten im Ort beendet sind, werden sich die Vereinsmitglieder neue Ziele stellen. Rund einmal im Quartal will man sich treffen. Auf jeden Fall sollen jährlich ein bis zwei Veranstaltungen, organisiert vom Heimat- und Geschichtsverein, im Dorf stattfinden. Das können geschichtliche Vorträge sein, aber auch spezielle Aktionstage. Denkbar sei dabei auch, Gastreferenten nach Königswalde zu holen. Deren Honorar könne über Förderprogramme, die es für Vereine gibt, finanziert werden.

Und auch die Fortschreibung der Königswalder Ortschronik ist ein Thema. "Unser Dorf hat nie den klassischen Ortschronisten gehabt", sagt Bernd Gerber. Anlässlich der725-Jahr-Feier hatte sich ein Chronikausschuss gebildet, der sichseither mit dieser Thematik befasst. Daran könne man gut anknüpfen.

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