Grundschüler sammeln Futtergeld

Theologische Küchengeheimnisse, hölzerne Filigranarbeiten, tierische Freude, gemeinsames Frühstücken und kindliche Neugier.

Albrecht Hoffmann (39) aus Crimmitschau, Pfarrer der evangelisch-lutherischen Gemeinde "Zum Heiligen Kreuz", hat seinen Platz auf der Kanzel gegen ein Mikrofon bei MDR-Radio Sachsen eingetauscht. Im Landesfunkhaus in Dresden sprach der Pfarrer in dieser Woche die Beiträge für das "Wort zum Tag" ein. Gesendet werden die Verkündigungen in der kommenden Woche und sind montags bis freitags, jeweils 5.45 und 8.10 Uhr, zu hören. Samstag wird das "Wort zum Tag" nur 8.50 Uhr ausgestrahlt. "Dieses Mal dreht sich alles um das Thema Küche. Am Montag beispielsweise steht die Kaffeemaschine im Fokus", sagt der Pfarrer. Was die Kaffeemaschine mit Gott zu tun hat, bleibt sein Geheimnis. "Das erfahren die Hörer am Montagmorgen." Albrecht Hoffmann gehört seit 2009 zum Pool von Pfarrerinnen und Pfarrern der evangelischen Landeskirchen, der evangelischen Freikirche und der römisch-katholischen Kirche, die bei MDR-Radio Sachsen das "Wort zum Tag" sprechen. (umü)

Christoph Herold (60) aus Langenbernsdorf öffnet am 23. Juni von 13 bis 18 Uhr die Tore zum Anwesen an der Hauptstraße 97 in Langenbernsdorf für Besucher. Fünf Stunden lang präsentiert er die vom ihm geschaffenen Kunstwerke aus Holz einem interessierten Publikum. Dazu gehören unter anderem diverse Vogelhäuser und Lichterbögen, die der Langenbernsdorfer in seiner Freizeit gebastelt hat. Zu den besonders sehenswerten Objekten zählt der Nachbau der Dresdner Frauenkirche im Maßstab 1:100. Das Gotteshaus, für dessen Nachbau Christoph Herold 726 Stunden benötigte, durfte der Langenbernsdorfer im September des Vorjahres in der Frauenkirche vor 650 geladenen Gästen zeigen. "Mit der Ausstellung auf unserem Hof in Langenbernsdorf komme ich dem Wunsch von zahlreichen Bürgern des Ortes nach", sagt der Hobbyhandwerker. (umü)


Holger Quäkper (56) hat sich am Mittwoch über einen Besuch der Mädchen und Jungen an der Voliere im Stadtpark Werdau gefreut. Der Vorsitzende der Werdauer Exotenzüchter betreut die dort lebenden gefiederten Bewohner für den Vielfalt-Verein. "Mit den Leubnitzer Grundschülern haben wir seit Langem eine gute Zusammenarbeit, machen mit ihnen auch Naturprojekte", sagte der Vereinsvorsitzende Steffen Gruna. Innerhalb des Ganztagsangebotes "Der Natur auf der Spur" werden Spenden gesammelt. 95 Euro kamen zusammen, die die Kinder Holger Quäkper persönlich überreicht haben. "Darüber habe ich mich sehr gefreut. Das Geld wird für den nächsten Futterkauf verwendet." (rdl)

Kristina Lingel, Ortsvorsteherin von Ruppertsgrün, steckt derzeit in den Vorbereitungen für eine Veranstaltung, die am Sonntag in dem Ort stattfindet. Erneut wird ein ganzes Dorf ab 9 Uhr im Park unter Bäumen gemeinsam frühstücken. Um alles, was zu einem Frühstück - von süß bis deftig - gehört, kümmert sich der Ortschaftsrat und alles kann vor Ort erworben werden. "Selbstverständlich können alle Gäste, was sie zum Frühstück mögen, auch gern selbst mitbringen. Frische Brötchen gibt es im Park. Dabei hilft uns die Bäckerei Schaar aus dem Ort", sagt Kristina Lingel. Unterstützung erhält der Ortschaftsrat von der Interessengemeinschaft Park und der örtlichen Feuerwehr. "Was jetzt noch stimmen muss, ist am Sonntagvormittag das Wetter." (umü)

Andrea Ehms und Michael Werner, beide Erzieher in der Kindereinrichtung "Schöne Aussicht" aus Werdau, waren in dieser Woche mit ihren Schützlingen zur Teddy-Doc-Sprechstunde in der Werdauer Pleißentalklinik. Unter der fachkundigen Betreuung zweier Ärztinnen wurden die Kuscheltiere der Vier- bis Sechsjährigen behandelt und den Kindern alles dazu erklärt. "Der Besuch in der Klinik ist der krönende Abschluss unseres Projektes ,Meine Heimatstadt Werdau', das wir schon einige Wochen durchführen", sagte Andrea Ehms. Die Kinder waren unter anderem auch bei der Feuerwehr, bei der Polizei, besuchten die Bibliothek und statteten dem Oberbürgermeister einen Besuch im Rathaus ab. Aber auch die Parkanlagen der Pleißestadt wurden von den Kleinen erkundet. "Jede Gruppe macht je nach Interessenlage der Kinder ihre eigenen Projekte", sagte Einrichtungsleiterin Anja Püschel. So fand vor Kurzem ein Schmetterlings-Projekt in der "Schönen Aussicht" statt, bei dem die Kleinen beobachteten, wie aus Raupen die schönen Insekten werden. (rdl)

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