Insel-Lösung nicht abgehakt

Die Sicherheit der Fußgänger im Bereich der B 175 in der Werdauer Sorge soll besser gewährleistet werden.

Werdau.

Fußgänger, die im Bereich der Werdauer Sorge die Bundesstraße 175 überqueren wollen, müssen besser geschützt werden. "Wir müssen dort auf jeden Fall so schnell wie möglich etwas tun. In diesem Bereich über die Straße zu gehen, ist lebensgefährlich", sagte der Werdauer Oberbürgermeister Sören Kristensen (Unabhängige Liste) auf Anfrage. Bereits Anfang des Jahres war die Kommune dafür noch unter dem ehemaligen Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU) mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Kontakt. "Wir haben jetzt ein Schreiben an diese Behörde geschickt, denn im zurückliegenden halben Jahr hat sich bisher nichts getan", sagte Kristensen.

Wo die Fußgängerinsel einmal ihren Platz finden soll, ist noch nicht geklärt. Das Landesamt hatte einen Standort zwischen den beiden Bushaltestellen favorisiert. Den hielt die Stadt aber für ungeeignet und wollte weiter in Richtung Abzweig zur Alexander-Lincke-Straße hin ausweichen. Ein anderes Problem ist die Fahrbahnbreite der Bundesstraße. Das Landesamt fordert 3,50 Meter pro Spur. Die Kommune war von weniger ausgegangen, sodass eventuelle bauliche Veränderungen am Fußweg nötig sind. Kristensen hält es zudem für angebracht, zur Sicherheit der Fußgänger zum Wohngebiet an der Kempener Straße hin ein Stück Fußweg zu bauen. Die Notwendigkeit der Insel ist durch Verkehrszählungen belegt.

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