Kingzentrum verurteilt Angriffe

Werdau.

Das Werdauer Martin-Luther-King-Zentrum für Gewaltfreiheit und Zivilcourage verurteilt dieAngriffe auf Polizisten in Leip- zig ("Krawallnächte in Leipzig", "Freie Presse" vom Montag) scharf. Das sagte Vereinsvorsitzender Martin Böttger (Foto). Man schließe sich der Meinung des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung (SPD an, der gesagt hat: "... solche Aktionen [schaffen] keine einzige Wohnung". "Wer jetzt mitder Forderung nach sozialem Wohnungsbau daherkommt, gerät in Gefahr, ungewollt die Gewaltexzesse zu rechtfertigen. Sie bilden den Bodensatz der Ablehnung einer pluralistisch-demokratischen Gesellschaft und sind dem Extremismus zuzurechnen", sagte Böttger. Selbstjustiz mit Gewalt gegen Menschen oder Sachen löse keine Probleme, sie säe Zwietracht zwischen den Bevölkerungsgruppen und vertiefe einen Konflikt. Böttger: "Wir rufen die Unterstützenden auf, den Extremisten die Fürsprache zu entziehen, sich selbst klar gegen Gewalt und Hass zu positionieren und am demokratischen Prozess teilzunehmen, um einen Kompromiss zu ermöglichen, der für alle Seiten tragbar ist. (ja)

www.martin-luther-king-zentrum

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