Kohle für Abi-Fete und Eispiraten

Warum ein Einkaufsbummel wichtig sein kann. Wieso man Zittau und Zwickau nicht verwechseln sollte. Und wie man Sprachbarrieren überwindet.

Johannes Jahn (18), Schüler des Julius-Motteler-Gymnasiums in Crimmitschau, hat mit weiteren jungen Leuten einen Kuchenbasar initiiert. Sie bauten ihren Stand am Wochenende bei der Kinderkleiderbörse im Werdauer Ortsteil Langenhessen auf. Zum Angebot gehörten unter anderem Zitronen-, Ananas- und Papagei-Kuchen. Zudem wurden Muffins und Croissants angeboten. Die süßen Leckereien hatten die angehenden Abiturienten selbst gebacken. Sie freuten sich über Einnahmen in Höhe von 218 Euro. Das Geld soll für die Finanzierung des Abi-Balles, der im Juni in der Sachsenlandhalle in Glauchau ansteht, genutzt werden. Johannes Jahn plant neben dem Kuchenbasar noch weitere kreative Aktionen, um das Sparschweinzufüllen. (hof)

Margit Schleicher (56), Mitarbeiterin im Rathaus in Werdau, kümmert sich vorübergehend um das Marktwesen. Seit circa einem Monat ist sie - als Vertretung für eine Kollegin, die Nachwuchs erwartet - bei der Stadtverwaltung angestellt. Die Frau aus Reinsdorf war zuvor bei einem privaten Bildungsträger beschäftigt. Das Hauptaugenmerk von Margit Schleicher gilt momentan der Vorbereitung des Frühjahrsflohmarktes, der am 6. April von 10 und 14 Uhr stattfinden soll. "Dafür haben wir 19 Anmeldungen vorliegen", sagte Margit Schleicher, die am Mittwoch zur Pressekonferenz im Rathaus als neue Ansprechpartnerin für das Marktwesen vorgestellt wurde. Sie hat zudem schon verschiedene weitere Höhepunkte im Blick. Dazu gehören Ostermarkt, Garten- und Pflanzenmarkt und Fahrzeugfrühling. Beim Einkaufsbummel an der frischen Luft rücken stets verschiedene Themen in den Mittelpunkt. (hof)

Christoph Donath-Franke (30), Geschäftsführer der Firma Stuck und Bau in Crimmitschau, hat den Sponsorenvertrag beim Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau verlängert. Er hat die Entscheidung vor mehr als 3000 Zuschauern im Eisstadion im Sahnpark verkündet. "So ein Auftritt ist etwas Besonderes und war demzufolge auch mit einer gewissen Aufregung verbunden", sagte Christoph Donath-Franke. Die Unternehmensgruppe unterstützt bereits seit 1991 den Eishockeysport in Crimmitschau. "Wir möchten dazu beitragen, den Standort langfristig in der DEL 2 und in Crimmitschau zu behalten, da unsere Stadt regional und überregional bekannt ist", sagte Donath-Franke. Das sei in Gesprächen mit Kunden, die deutschland- weit verstreut sind, zu spüren. Die Firmengruppe beschäftigt circa 110Mitarbeiter. Zur Höhe der Zuschüsse machen beide Vertragspartner keine Angaben. Der Vertrag läuft über drei Spielzeiten - "Um den Eispiraten auch Planungssicherheit zu geben", sagte Donath-Franke. (hof) Andrea Beres (59), Wirtschaftsförderin der Stadtverwaltung in Crimmitschau, rührt am heutigen Freitag und am morgigen Samstag bei einer Fremdenverkehrsmesse im tschechischen Jablonec die Werbetrommel für die Tourismusregion Zwickau. Sie hat unter anderem Flyer in tschechischer Sprache für das Deutsche Landwirtschaftsmuseum in Blankenhain und die Tuchfabrik Gebrüder Pfau in Crimmitschau im Gepäck. "Die nordböhmische Region ist ebenfalls von der Textilindustrie geprägt. Dadurch gibt es erfahrungsgemäß großes Interesse an der Tuchfabrik", sagte Andrea Beres, die zudem Motorradfahrer und Wanderfreunde in die hiesige Tourismusregion locken will. Dabei muss Andrea Beres, die perfekt tschechisch spricht, stets vor einer Verwechslung zwischen Zittau und Zwickau warnen. "Darauf wird meist im zweiten Satz hingewiesen", sagte die Wirtschaftsförderin. (hof)

Antje Binder (Foto), Puppenspielerin am Zwickauer Puppentheater, sowie die polnische Gastregisseurin Maria Zynel und die polnische Gastausstatterin Ewa Wozniak ernteten begeisterten Applaus für ihre Leistung im Puppenspiel "Der kleine Häwelmann". Die Puppenspielerin versäumte es dabei nicht, sich bei der Frau zu bedanken, die bei der Arbeit an dem 45-minütigen Stück als Dolmetscherin agierte. "Ich spreche kein Polnisch, die beiden sprechen kein Deutsch, Karolina Franke spricht beide Sprachen und hat uns damit sehr die Verständigung erleichtert", sagte Binder. "Es hat mir großen Spaß gemacht. Wir haben uns alle auf Anhieb wunderbar verstanden. Man könnte fast schon von Liebe auf den ersten Blick sprechen", sagte die studierte Koloratursopranistin, die zur Premiere ihre drei Kinder mitbrachte. "Das vierte kommt in acht Wochen. Es wird das dritte Mädchen", verriet sie auf Nachfrage. (lth)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...