Kreuzung bekommt Untergrund aus Naturstein-Material

Der südliche Zugang in die Fußgängerzone soll eine Frischekur erhalten. Das lässt sich die Stadt einiges kosten.

Crimmitschau.

Die Umgestaltung des Knotenpunktes von Silberstraße und Friedrich-August-Straße befindet sich in Vorbereitung. Die Stadträte sollen zur nächsten Sitzung, die morgen Abend stattfindet, einen Baubeschluss fassen. Wenn sie grünes Licht geben, kann die Fläche von rund 1100 Quadratmetern zwischen August und Oktober erneuert werden. Im Verwaltungsausschuss und im Technischen Ausschuss gab es - jeweils in nicht-öffentlichen Beratungen - schon Zustimmung.

Schon seit einigen Jahren sorgt die Oberfläche am südlichen Eingang in die Fußgängerzone für Kritik. Das Klinkermaterial ist - vor allem bei feuchter Witterung - nicht besonders griffig. Dadurch kommt es immer wieder zu (ungewollten) Rutschpartien. In dem Bereich, worüber die Fahrzeuge rollen, gibt es zudem Ausbrüche und Verformungen. Jetzt soll auf Vorschlag des Bau-Fachbereichs hier ein ähnliches Material wie bereits bei der Umgestaltung des Vorplatzes von der St. Laurentiuskirche am anderen Ende der Innenstadt zum Einsatz kommen.


Dabei handelt es sich um Pflaster und Platten aus Naturstein. Die Pläne sehen zudem vor, dass die Fahrbahn mit einer Asphaltoberfläche und die Gehwege entlang der Friedrich-August-Straße mit Betonverbundsteinpflaster gestaltet werden sollen.

Die Kosten für die Umgestaltung belaufen sich auf 177.580 Euro. Für den Straßenbau benötigt werden 154.380 Euro. Dazu kommen noch einmal 23.200 Euro für die Planungsleistungen. Die Verantwortlichen im Rathaus rechnen laut Beschlussvorlage mit einem Zuschuss von 118.388 Euro aus dem Programm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren". Die Innenstadt wurde vor einem Jahr in das Förderprogramm aufgenommen. Der Eigenanteil, den die Stadt aufbringen muss, beträgt 59.192 Euro. Straßenausbaubeiträge sollen bei dem Projekt nicht erhoben werden.

Die Sitzung des Stadtrates findet morgen, ab 17 Uhr im Ratssaal statt. Weitere Themen sind die Präsentation von Tourismusplänen und die Änderung des Baubeschlusses zum Kunstrasenplatz im Sportstadion.

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