"Leider gibt es kaum Aufzeichnungen"

Heimatvereinschef Michael Kellner über die Jubiläumsfeier am Samstag und über Unerforschtes im Ort

Steinpleis.

In Steinpleis wird am Samstag 25 Jahre Heimatverein gefeiert. Annegret Riedel hat sich mit Vereinschef Michael Kellner (57) nicht nur über das Jubiläum unterhalten.

Freie Presse: Gibt es in Steinpleis in Sachen Geschichte noch irgendetwas zu erforschen?

Michael Kellner: Auf jeden Fall. Zum Beispiel die Historie eines Schützenvereines, den es in unserem Dorf gegeben hat. Leider gibt es dazu kaum Aufzeichnungen, geschweige denn Fotografien.

Was erwartet die Besucher des Festes zum Vereinsjubiläum?

Wir wollen in und vor der Turnhalle feiern. Zwischen 14 und 22 Uhr sind einige Dinge geplant, wie um 15 Uhr der Auftritt des Kindergartens und 16.30 Uhr die Vorführungen eines Kampfsportvereins aus Zwickau. Natürlich gibt es auch eine kleine Ausstellung über die Ortsgeschichte und die Geschichte unseres Heimatvereins zu sehen.

Wie sollen die kommenden 25 Jahre Ihrer Meinung nach weitergehen?

In geordneten Bahnen, aber dazu brauchen wir vor allem junge Leute. Wir sind derzeit knapp 30 Mit- glieder im Verein, mit einem Durchschnittsalter von ungefähr 70 Jahren. Aber zum Glück finden auch ab und an Jüngere zu uns, sodass die Arbeit weitergehen kann.

Was ist denn für die nächste Zeit geplant?

Im kommenden Jahr soll es anlässlich des 100. Todestages des Malers Eduard Kändler eine Ausstellung in der ehemaligen Post geben. Bilder des Steinpleisers, der auch Ortsvorsteher und Standesbeamter war, befinden sich im Werdauer Museum, und auch einige Einwohner haben noch welche von ihm zuhause. 2018 wird Steinpleis 700 Jahre alt. In diese Feierlichkeiten würden wir uns gern einbringen. Doch bisher gibt es kein Festkomitee oder ähnliches, das sich um das Ereignis kümmert.

Was wünschen Sie sich für das Fest am Samstag?

Dass noch einige Leute mehr im Ort Kuchen backen und ihn mitbringen für den Basar, den wir für den Samstag ebenfalls geplant haben. Und viele an der Heimatgeschichte interessierte Besucher.

Michael Kellner ist seit 2003 Vereinschef und hat den Vorsitz von seinem Vater, dem Ortschronisten Werner Kellner, übernommen.

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