OB äußert sich zum Baustellen-Ärger

Im Bauernweg in Leubnitz wird drei Monate lang gebaggert. Anwohner fragen sich unter anderem, wohin sie in dieser Zeit mit ihren Autos sollen.

Leubnitz.

Die Gasleitung wird ab Montag im Bauernweg im Werdauer Ortsteil Leubnitz ausgetauscht. Die Arbeiten, die eine Firma aus Langenreinsdorf ausführt, werden bis Mitte November dauern. Darüber sind die Anwohner in einem Aushang informiert worden. Der allerdings warf bei den Leubnitzern Fragen auf. Anwohner Knut Dittrich hatte sich umgehend mit einem Schreiben an "Freie Presse", aber auch an Ortsvorsteher Andreas Wimmer (FDP) und an den Werdauer Oberbürgermeister Sören Kristensen (Unabhängige Liste) gewandt, um Klarheit zu bekommen. Unter anderem ging es dem Leubnitzer darum, wo die rund 100 Autos der Anlieger des Bauernweges während der Bauphase geparkt werden sollen. Auch die Vollsperrung der Kreuzung Bauernweg/Wiesenweg/Fußweg nach Fraureuth für volle drei Monate stellte Knut Dittrich in Frage.

Das Bauvorhaben selbst sei in drei Abschnitte unterteilt, präzisierte Sören Kristensen die Angaben auf dem öffentlichen Aushang. Also müsse nicht die gesamte von der Maßnahme betroffene Fläche während der gesamten Bauzeit gesperrt werden und auch nicht die Autos der Anlieger während der gesamten Bauzeit außerhalb dieses Gebiets abgestellt werden. "Im ersten Bauabschnitt wird zwischen dem Fußweg nach Fraureuth und der Einmündung Wiesenweg der Bereich für den Fahrverkehr gesperrt. Nachfolgend wird zwischen Wiesenweg und Torweg gebaut, die Umleitung führt über den Wiesenweg und den Arbeiterweg. Der dritte Abschnitt betrifft den Bereich Torweg bis zur Gaststätte ,Zum Leubnitzer'." Als Ausweichstrecke steht laut Stadt der Arbeiterweg zur Verfügung. Im dritten Abschnitt können fünf Wohnhäuser der Siedlung nicht angefahren werden, diese Fahrzeuge müssen dann außerhalb des Baufeldes geparkt werden.


Der Fußweg nach Fraureuth sei weiterhin für Fußgänger nutzbar, jedoch komme es baubedingt zu Einschränkungen. Wenn es erforderlich sei, werde ein Notweg errichtet. "Einschränkungen, die die Müllabfuhr betreffen, sind noch nicht abschließend geklärt."

Auch wenn derartige Baumaßnahmen in Zukunft häufiger im Werdauer Stadtgebiet vorkommen, seien diese Bürgerhinweise wichtig, um die Kommunikation und den Informationsfluss zwischen den Beteiligten im Interesse der betroffenen Einwohner weiter zu verbessern, sagte Sören Kristensen.

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