Reporterin kehrt mit TV-Team in ihre Heimatstadt zurück

Die gebürtige Crimmitschauerin Christin Simon ist für den MDR unterwegs. Nun holt sie eine ehemalige Lehrerin, frühere Klassenkameraden und Eishockeyfans an das Mikrofon.

Crimmitschau.

Ein Team des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) fängt für die Nachrichtensendung "Exakt" die Stimmungslage in Crimmitschau ein. Das liegt an Christin Simon. Sie ist in der Stadt an der Pleiße geboren, hat am Julius-Motteler-Gymnasium das Abitur gemacht. "Wir bereiten mehrere Beiträge nach einem ähnlichen Muster vor. Reporter kehren in ihre Geburts- und Heimatstädte zurück, verschaffen sich dort einen Eindruck zur aktuellen Stimmung", sagt die 31-Jährige, die als freie Mitarbeiterin für den MDR tätig ist. Sie macht deutlich: "Es ist spannend, verschiedene Menschen aus der eigenen Vergangenheit wiederzutreffen."

Am Wochenende war Christin Simon - gemeinsam mit einem Kameramann und einem Tontechniker - in der Fußgängerzone und auf dem Markt unterwegs. Sie traf sich unter anderem mit einer ehemaligen Französischlehrerin, um (persönlich) in Erinnerungen zu schwelgen und (für den TV-Beitrag) über aktuelle Probleme zu sprechen. "An den Marktständen waren viele ältere Leute anzutreffen", hat Christin Simon beobachtet. Am Sonntag hat die Reporterin weitere Interviewtermine vereinbart: Sie trifft sich mit einem ehemaligen Klassenkameraden und spricht mit Anhängern des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau. Zudem ist ein Besuch in einer Gartengaststätte geplant. Schwierigkeiten, ausreichend Gesprächspartner für die Drehtermine zu finden, habe es nicht gegeben. "Das hat erstaunlicherweise gut geklappt, was vielleicht auch an meinem Heimvorteil liegen kann", sagt die Reporterin. Der Crimmitschau-Beitrag soll wahrscheinlich am 7. August, ab 20.15 Uhr, in der MDR-Nachrichtensendung "Exakt" ausgestrahlt werden. Allerdings kann es kurzfristig zu Verschiebungen kommen.


Nach dem Abitur ist Christin Simon zunächst nach Nordrhein-Westfalen gezogen. Sie studierte Germanistik und Geschichte in Düsseldorf, später sammelte sie bei Praktika und im Volontariat erste Erfahrungen im Journalismus. 2015 kehrte die junge Frau nach Sachsen zurück. Sie lebt nun in Leipzig. "Die Familie und ein toller Freundeskreis befinden sich immer noch in Crimmitschau", sagt Christin Simon und kann sich durchaus später auch eine Rückkehr nach Westsachsen vorstellen. "Das ist nicht ausgeschlossen."

Im Rathaus in Crimmitschau spricht Wirtschaftsförderin Andrea Beres, die auch für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist, von einer unkomplizierten Zusammenarbeit mit dem MDR-Team. Sie freut sich über das mediale Interesse an der Stadt an der Pleiße. "Die Zusammenarbeit mit einer Reporterin, die Crimmitschau aus eigenem Erleben kennt, weil sie hier ihre Kindheit und frühe Jugend verbracht hat, ist besonders spannend. Christin Simon hat aufgrund dieser Vorgeschichte einen engen Bezug zur Stadt, richtet aber gleichzeitig den Blick von außen auf Crimmitschau", sagt Andrea Beres und ergänzt: "Wir sind schon neugierig auf den Beitrag, der entsteht."

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