Saxas plant Umverlegung eines Weges

Der Hersteller von Nutzfahrzeugaufbauten braucht Platz für seine Waren. Deshalb sollen Firmengrundstücke zusammengelegt werden.

Werdau.

Die Firma Saxas Nutzfahrzeuge plant die Zusammenführung von zwei ihrer Grundstücke. Dazu muss allerdings der öffentliche Fuß- und Radweg Am Saxas-Werk (früher Schwarzer Weg), der die beiden Bereiche trennt, verlegt werden. Die Mitglieder des Stadtrates Werdau haben auf ihrer jüngsten Zusammenkunft ihre Zustimmung für die Pläne des Nutzfahrzeugaufbautenherstellers gegeben. Begründet wird die Umverlegung durch das Unternehmen damit, dass die Fläche zum Abstellen von Lkw gebraucht werde. Diese müssten bei Überquerung des öffentlichen Weges immer mit einem Kennzeichen ausgestattet sein. Außerdem beabsichtige der Fahrzeugaufbautenhersteller laut Fachbereichsleiter Karsten Piehler aus der Werdauer Stadtverwaltung eine komplette Einzäunung dieser Flächen, um die Sicherheit für seine Produkte zu gewährleisten.

Alle Kosten der geplanten Umverlegung und des daraus resultierenden Grundstückstausches werden laut Beschluss von Saxas getragen. Das Unternehmen erarbeitet außerdem eine Planung und reicht sie zur Genehmigung ein.

Im Vorfeld der Abstimmung diskutierten die Abgeordneten noch über den dem Beschluss angehängten Lageplan, auf dem die Umverlegung lediglich skizziert worden war. Hier wollte man noch das Wort "unverbindlich" eingearbeitet haben, um sich Korrekturen vorbehalten zu können. Außerdem hatte Volkmar Dittrich (Die Linke) den Antrag gestellt, diesen Beschluss ganz von der Tagesordnung zu nehmen, weil er noch Interpretationen zulasse. Nach der Debatte hatte sich das dann erübrigt. (rdl)

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