Schlägerei überschattet Stimmung

Alkoholisierte Besucher haben in Crimmitschau Ärger bereitet. Die Polizei befasst sich mit den Hintergründen.

Crimmitschau.

Eine Auseinandersetzung hat am Sonntagabend den dritten und letzten Tag des Marktfestes in Crimmitschau überschattet. Dabei provozierte eine Gruppe von Besuchern, die nach Angaben der Polizei alkoholisiert waren, Ärger. Die Gäste störten zunächst den zweiten Teil des Konzertes der Vollmershainer Schalmeien. Sie wurden von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes aufgefordert, den Bereich vor der Bühne zu verlassen. Danach kam es zwischen Bühne und Stadtbibliothek zu einer Schlägerei. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen. "Zwei Personen wurden leicht verletzt", sagt Polizeisprecherin Christina Friedrich. Sie berichtet, dass die Beamten die Personalien von fünf deutschen Personen aufgenommen haben, die zwischen 24 und 35 Jahre alt sind. Bei ihnen wurde ein Atemalkoholwert zwischen 1,3 und 2,1 Promille festgestellt. Zuvor gab es am Freitag und Samstag aus Sicht der Polizei keine nennenswerten Zwischenfälle.

"Der Auftritt in Crimmitschau war grundsätzlich eine schöne Feier", sagt Andreas Gerth, organisatorischer Leiter der Vollmershainer Schalmeien. Er macht deutlich: "Schade, dass eine gelungene Veranstaltung von wenigen Leuten gestört wird und dadurch einen negativen Touch bekommt." Die Musiker aus Ostthüringen sind alle zwei Jahre zum Marktfest zu Gast. Sie locken stets Tausende Fans an. Viele Besucher haben am Sonntag die Szenen neben der Bühne mitbekommen.


Die Marktfest-Organisatoren richten den Blick nun auf das nächste Jahr. Dann findet die Freiluft-Party vom 7. bis 9. August statt. Dabei handelt es sich um die 30. Auflage. "Wir feiern im nächsten Jahr auch das 30-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Wiehl. Deshalb gibt es bereits einige Ideen zur Präsentation der Partnerstadt", sagt Oberbürgermeister-Referent Stefan Aurich. Er und seine Kollegen aus dem Rathaus mussten am Wochenende ihr Improvisationstalent unter Beweis stellen. Der Grund: Katja Tippelt-Kairies, Mitarbeiterin im Fachbereich für Kultur-, Sport- und Freizeitstätten, fiel krankheitsbedingt kurzfristig aus. Sie ist für die Programmgestaltung verantwortlich. "Es ist hart, nach den ganzen Wochen der Vorbereitungen nicht selbst zu sehen, wie die Programmpunkte ankommen", sagt Tippelt-Kairies.

Bewertung des Artikels: Ø 3 Sterne bei 3 Bewertungen
2Kommentare
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  • 2
    3
    DTRFC2005
    vor 12 Stunden

    @cn3boj00: Das ist die deutsche Leitkultur, die man bewahren möchte.

  • 5
    5
    cn3boj00
    18.08.2019

    Ach so, waren bloß Deutsche. Hab mich schon gewundert dass hier nicht schon 20 Kommentare abgegeben wurden.



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