Schlammschlacht gehört der Vergangenheit an

Eine Siedlung in Frankenhausen ist nun über asphaltierte Straßen erreichbar. Das hat rund 1 Million Euro gekostet.

Frankenhausen.

Über zwei Jahre hat der Ausbau der Straßen in der Wilhelm-Stolle-Siedlung im Crimmitschauer Ortsteil Frankenhausen gedauert. Der Crimmitschauer Oberbürgermeister André Raphael (CDU) blickte zur Verkehrsfreigabe am Montagnachmittag in einer kurzen Ansprache, die nur zwei Minuten gedauert hat, auf das Projekt zurück. "Das ist sehr ansprechend geworden", sagte der Rathauschef bei einem Blick auf die asphaltierten Abschnitte. In der Vergangenheit waren die Grundstücke in der Wilhelm-Stolle-Siedlung nur über sandgeschlämmte Abschnitte erreichbar. "Das bedeutete für die Anwohner stets Dreck und Schmutz", sagte André Raphael, der lobende Worte für das Engagement der Baufirmen und für das Verständnis der Anwohner fand.

Die Straßen im Wohngebiet wurden auf einer Länge von 890 Metern erneuert. Die asphaltierte Gesamtfläche hat eine Größe von rund 4500 Quadratmetern. In dem Bereich befinden sich nun 26 Tageswassereinläufe und 20 Lichtpunkte der Straßenbeleuchtung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1.091.000 Euro. Der Löwenanteil wurde mit 807.000 Euro für die Baukosten benötigt. Dazu kommen 103.000 Euro für Kanalbaubeiträge, 107.000 Euro für Planungsleistungen und 74.000 Euro für die Vorbereitung der Breitbanderschließung. Nach der Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung müssen sich die Grundstückseigentümer in der Siedlung nicht an den Kosten für den Ausbau beteiligen.

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