Schönste Markthütte bekommt einen Preis

Rund um das dritte Adventswochenende verwandelt sich die Werdauer Innenstadt in ein Weihnachtsland.

Werdau.

Vom 13. bis zum 16. Dezember ist in Werdau Weihnachtsmarkt. "In diesem Jahr beginnen wir erst um 11 Uhr, also eine Stunde später als bisher. Geöffnet ist an allen vier Tagen bis 20 Uhr", sagte die Marktleiterin im Rathaus, Natalie Jung. Alle 25 Hütten seien schon ausgebucht. "Freie Presse" fasst das Wichtigste zum Weihnachtsmarkt zusammen.

Baum: Vier Privatleute hatten ihre Bäume für den Schmuck des Werdauer Marktes angeboten. Doch leider sei keiner dabei, der passt beziehungsweise der Transport und das Fällen wären zu kompliziert, bedauert Natalie Jung. Deswegen kommt auch in diesem Jahr die Fichte wieder aus dem Werdauer Wald. Eine "Privat-Tanne" könnte aber in den nächsten Jahren als Schmuck infrage kommen. Sie war für den 2018er- Markt ganz einfach noch etwas zu klein.

Budenwettbewerb: Dieses Jahr gibt es erstmals einen Wettbewerb um die am schönsten dekorierte Markthütte. Das macht zum Beispiel die Nachbarstadt Zwickau schon seit einigen Jahren. Im Laufe des Marktes wird eine Jury aus Mitgliedern der Stadt, des Gewerbeverbundes und der "Freien Presse" alle Hütten und Marktstände begutachten. Die Prämierung der Schönsten erfolgt am Sonntag auf der Bühne.

Bastelwettstreit: In diesem Jahr werden die besten originellsten und selbst hergestellten Laternen prämiert. Die Bastler der drei schönsten Exemplare erhalten Gutscheine. Die selbst entworfenen Laternen können vom 3. bis zum 14. Dezember zu den Öffnungszeiten in der Stadtinformation im Rathaus Werdau abgegeben werden. Bühnenprogramm: Kindereinrichtungen der Stadt, Schulen und Vereine gestalten das Programm auf der Weihnachtsmarktbühne mit. Aber auch die Thüringer Kreuzbuben oder die Zwickauer Stadtpfeifer kommen zum Auftritt nach Werdau. Höhepunkte sind die Weitergabe des Friedenslichtes und das Anlichteln des großen Werdauer Adventskranzes, beides soll am Sonntag um 17 Uhr passieren. Die Mädchen und Jungen, die das Bühnenprogramm mitgestalten, erhalten als Dankeschön ein Pfefferkuchenherz, gebacken von Werdauer Bäckern. "Zwei Zusagen von Betrieben, dass sie Herzen backen, haben wir bereits", sagt Natalie Jung.

Weihnachtsmannsprechstunde: In seiner Hütte auf dem Markt hat der Weihnachtsmann ein offenes Ohr für die Wünsche und Nöte der Kinder. Zwischen 14 und 17 Uhr nimmt er auch Wunschzettel entgegen. Ein Weihnachtsmann hat sein Kommen schon zugesichert. Ein zweiter wird noch gesucht.

Offenes Rathaus: Das vielleicht schönste Rathaus Sachsens öffnet am Samstag von 15 bis 18 Uhr die Türen. Kinder können Plätzchen backen oder basteln. Familie Knüpfer stellt Puppenstuben aus. Stricklieseln aus Langenhessen lassen die Nadeln klappern, Klöppler und Schnitzer zeigen ihr Können.

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