Schützen tauchen im Urfedebuch auf

Wolfgang Stegner verfasst erste umfassende Chronik des Schützenwesens in Zwickau

Zwickau.

Mehr als drei Jahre hat Wolfgang Stegner die Geschichte der Zwickauer Schützen in Archiven und Museen erforscht. "Ich war erstaunt, wie viele Meter Akten es dazu noch gibt", sagte er. Mit dem Abschluss seiner Recherchen hat er die Ergebnisse in einer bisher einmaligen Chronik zusammengefasst, die anschaulich 625 Jahre Schützenwesen auf 416 Seiten erzählt. Dabei konnte Stegner, der 1990 zu den Gründungsmitgliedern des 1. Schützenvereins gehörte, gleich einen Irrtum aufklären. Die erste Erwähnung der Schützen im Jahr 1393 erfolgte nicht im Stadtrechtsbuch, sondern im Urfedebuch. "Auch wenn das keine rühmliche Aktion damals war", sagte Stegner. Die Ereignisse sowie die Hintergründe, soweit sie zu ermitteln waren, sind übersichtlich in sieben Zeiträume untergliedert. Dabei wird dem Leser über weit mehr berichtet als nur über Schützenfeste. Das Grußwort stammt vom Ehrenmitglied des Deutschen sowie des Sächsischen Schützenbundes, Günter Plügge. (nkd)

Interessenten können das Buch per elektronischer Post unter der folgenden Adresse bestellen: kontakt@zsv90.de

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