Stadt lässt Schäden am Paradiesbach beseitigen

Baufirma muss Sedimente beräumen und Ufer befestigen

Crimmitschau.

Bis Ende Juni soll die Beseitigung der Hochwasserschäden am Paradiesbach in den Crimmitschauer Ortsteilen Lauenhain, Gablenz und Frankenhausen zum Abschluss gebracht werden. Das teilte Baubetriebshof-Leiter Michael Popp bei einer Informationsveranstaltung im Gemeindehaus in Lauenhain mit. Die Kosten belaufen sich auf 461.500 Euro. Bund und Freistaat stellen die Mittel zur Verfügung. Ein Unternehmen aus Schmölln hat mit der Umsetzung begonnen.

An zehn verschiedenen Abschnitten mit einer Gesamtlänge von rund 850 Metern entlang des Paradiesbaches machen sich Arbeiten erforderlich. Dabei handelt es sich um die Stellen, wo es deutlich sichtbare Ausspülungen im Uferbereich gibt. Die Mitarbeiter der Baufirma müssen Unrat und Sedimente beräumen. "Die Uferbefestigung ist zum Teil durch neue Fußsteine geplant", sagt Michael Popp. Der Bautrupp sei zunächst in Lauenhain im Einsatz. Später geht es in Gablenz und in Frankenhausen weiter. Der Paradiesbach hat eine Gesamtlänge von rund sieben Kilometern. "Wir können uns nur auf die Abschnitte, wo es Schäden gibt, konzentrieren", grenzt Michael Popp ein. Die Verbesserung des Hochwasserschutzes sei später geplant. Dafür müssten andere Finanzierungsquellen angezapft werden.


Bei der Informationsveranstaltung, an der rund 35 Einwohner teilnahmen, ging es vor allem um Detailfragen zum Einsatz der Baufirma. Sie muss, um an den Paradiesbach zu kommen, zum Teil mit ihren Maschinen über private Grundstücke fahren. Details zum Zeitplan und der späteren Wiederherstellung sollen zwischen den Eigentümern und der Baufirma geklärt werden. "Bei Bedarf steht auch die Stadtverwaltung als Ansprechpartner zur Verfügung", sagt Popp.

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