Stadt muss für Ausbau tiefer in die Kasse greifen

Firma aus Plauen erhält Zuschlag für Bauprojekt in der Stolle-Siedlung

Frankenhausen.

Für den zweiten Abschnitt beim Ausbau der Straße Wilhelm-Stolle-Siedlung im gleichnamigen Wohngebiet im Crimmitschauer Ortsteil Frankenhausen wird mehr Geld benötigt. Die Kosten für die Erneuerung der Fahrbahn, die sich parallel zur Ponitzer Straße befindet, belaufen sich auf 221.600 Euro. Ursprünglich waren 180.200 Euro im Haushaltsplan für den Tief- und Straßenbau eingestellt. Ein Grund für die Kostenexplosion: Viele Baufirmen in der Region haben gut gefüllte Auftragsbücher. An der aktuellen Ausschreibung beteiligten sich fünf Unternehmen.

Zur Sitzung des Technischen Ausschusses wurde der Auftrag an einen Betrieb aus Plauen vergeben. Die Firma ist erstmals auf einer städtischen Baustelle in Crimmitschau im Einsatz. "Wir haben mit dem Unternehmen noch keine Erfahrungen gesammelt. Das Planungsbüro hat allerdings die Referenzen geprüft", sagte Bau-Fachbereichsleiter Götz Müller. Die Extra-Kosten können durch Verschiebungen im Haushaltsplan gedeckt werden, weil die Stadt mehr Fördermittel als geplant für den Breitbandausbau erhält. Neben der Summe für den Tiefbau müssen unter anderem Straßenbeleuchtung (18.000 Euro), Grunderwerb und Vermessung (21.800 Euro) sowie Planungsleistungen und Baugrunduntersuchungen (36.300Euro) bezahlt werden.

Die Fahrbahn wird auf einer Länge von 325 Metern erneuert. Die Arbeiten beginnen in dieser Woche. Die Fertigstellung ist bis Ende Oktober geplant. Die sandgeschlämmten Straßen im Wohngebiet werden in vier Bauabschnitten erneuert. 2017 war die Hauptzufahrt an der Reihe. 2019 sollen zwei weitere Abschnitte folgen, die sich parallel zur Ponitzer Straße befinden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 800.000Euro. Über die Straßenausbaubeitragssatzung werden auch die Hausbesitzer zur Kasse gebeten.

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