Theaterstreit beigelegt mit Kompromiss

Zwickau verfügt künftig über mehr Einfluss

Zwickau.

Mit der Entscheidung des Plauener Stadtrats vom Dienstag, den ausgehandelten Kompromiss abzusegnen, ist der monatelange Streit um die Zukunft des Theaters Plauen-Zwickau beigelegt. Zwar steht die Entscheidung des Zwickauer Stadtrats dazu noch aus, sie gilt aber als reine Formsache. In den bisher paritätisch besetzten Aufsichtsrat entsendet Zwickau sieben, Plauen nur noch vier Mitglieder. Das Gremium ist künftig für die Bestellung und Abberufung des Intendanten zuständig. In der Gesellschafterversammlung erhält Zwickau zwei Drittel der Stimmen. Die Bestellung von Geschäftsführern, die Schließung einzelner Sparten oder ganzer Hauptspielstätten sowie die Änderung der Eintrittspreise bedürfen aber einer Dreiviertelmehrheit. Da der Kompromiss für die Mitarbeiter zudem eine Rückkehr zum normalen Tarifvertrag vorsieht, dürfte die Anzahl der Vorstellungen steigen. Bisher hatten die Mitarbeiter für ihren geringeren Lohn einen Freizeitausgleich bekommen. (ael)

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