Tradition des Turnerklubs bewahrt

Leser reagieren auf Veröffentlichung zur Serie "Lokalgeschichten"

Fraureuth.

Auf den innerhalb der Serie "Lokalgeschichten" veröffentlichten Beitrag "Ein Haus für Sport und Erholung - Schankwirtschaft im Turnerheim" (Folge 95) haben Leser reagiert. Sie haben vor allem Ergänzungen zum Turnerheim des Fraureuther Turnerklubs und dessen Nachfolgeunternehmen Chemische Fabrik Bruno Dietz an der Goethestraße.

So sollen in der Chemnitz Fabrik neben Schmierstoffen und Schuhcremen auch ein Spülmittel namens "Otroc" sowie ein Pulver zur Insektenbekämpfung gefertigt worden sein. Und nach Verstaatlichung der Fabrik im Jahr 1972 wurde dort vorwiegend das bekannte Fewa-Flüssig-Feinwaschmittel abgefüllt und kommissioniert.

Im Zuge der politischen Wiedereinigung kam der Betrieb dann wieder in Privateigentum. Nachdem in dem Firmenobjekt die verschiedensten Gewerbe ausgeübt wurden, hat sich heute hier die Firma Gasser Bedachung etabliert.

Etwas Besonderes haben die hier wohnenden Nachkommen von Bruno Dietz aber weiterhin aufrechterhalten: Nämlich die Tradition des Fraureuther Turnerklubs. Ein Raum im Gebäudekomplex wurde deshalb als Trainingsraum für den eigenen Ringernachwuchs so umgestaltet und umgebaut, dass noch heute wettkampfmäßig trainiert werden kann. (puch)

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.