Vollmershainer sind Besuchermagnet

Auf dem Schiedelhof in Neukirchen wurde zum 28. Mal das Teichfest gefeiert. Die Gastgeber von der Feuerwehr waren mit der Resonanz nur bedingt zufrieden.

Neukirchen.

Zeitiges Kommen sichert gute Plätze: Das galt am Wochenende zum Teichfest auf dem Neukirchener Schiedelhof zumindest für den Samstagabend, als die Musiker vom 1. Vollmershainer Schalmeienverein die große Bühne gegenüber dem Feuerwehrgerätehaus in Besitz nahmen. "Die Vollmershainer sind halt ein absolutes Zugpferd", sagte Matthias Hlawa mit einem Blick auf die Besuchermassen auf dem Areal. Tagsüber hatte der Ortswehrleiter aufgrund der zeitweisen Regenschauer allerdings weniger damit gerechnet. Zum Glück zogen die dunklen Wolken über dem Schiedelhof am Nachmittag ab. "Das schlechte Wetter hat wohl bereits am Freitagabend viele Leute davon abgehalten, zu uns zu kommen", wählte Hlawa eine diplomatische Formulierung für die enttäuschende Besucherzahl zum Auftakt des Festes, woran auch die Partyband Mr. Feelgood aus dem Vogtland nicht schuld sein konnte. "Sonst hatten wir Freitagabend immer mehr Besucher als Samstag", meinte der Neukirchener, der keinen Vergleich zum vergangenen Jahr ziehen wollte. Zum Teichfest vor zwölf Monaten wurden gleich drei Jubiläen gefeiert, Höhepunkt war ein großer Festumzug durch den Ort. "Drei Tage werden wohl die Ausnahme bleiben", betonte Matthias Hlawa und verwies auf die zusätzlichen Aufgaben vor und nach dem Teichfest für die vier Beschäftigten des Bauhofs der Gemeinde sowie die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr. Letztere hatten auch während des Teichfestes auf dem Schiedelhof beispielsweise am Eingang, am Kinderkarussell und an einigen Ständen alle Hände voll zu tun.

Auch die Neukirchener Jugendfeuerwehr machte da keine Ausnahme. Der Nachwuchs hatte sich an beiden Tagen unterhalb des historischen Schlauchturmes auf der Teichseite eine Ecke eingerichtet und zog unter anderem mit Stiefelweitwerfen, dem hölzernen Spitzenhaus, dem Spiel "Vier gewinnt" und seiner Tischtennisplatte vor allem die jüngeren Besucher an. Als die Vollmershainer zum Sammeln geblasen hatten, wurden diese Angebote allerdings zur Nebensache.

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