Von Gewinnern, Könnern und Machern

Königswalderin holt mit ihrem Hund den fünften Platz bei Sachsenmeisterschaften. Kindergärtnerin aus Werdau macht sich gut als Melkerin. Abbl-Most-Taxi aus Frohburg hätte mehr Kunden verdient.

Marie Ruderisch (25) aus Königswalde hat ein erfolgreiches Wochenende hinter sich. Mit ihrem fünf Jahre alten Schäferhundmix Aro belegte sie den fünften Platz in der Gesamtwertung der sächsischen Meisterschaft der Fährtenhunde in Neukirchen. Mit diesem guten Ergebnis qualifizierte sich die junge Frau für die deutsche Meisterschaft. "Seit 2014 gehöre ich dem Königswalder Hundesportverein an und trainiere dort regelmäßig", freute sich die Hundeführerin über das gute Ergebnis der Teamarbeit zwischen ihrem Aro und ihr. Auch Susann Porter aus Naunhof hatte gut lachen. Gemeinsam mit ihrer Schäferhündin Amelie holte sie den ersten Platz bei diesem Wettbewerb. "Fährtenarbeit ist eine reine Fleißarbeit", sagte die erfahrene Hundesportlerin, die seit reichlich fünf Jahren diesem Hobby nachgeht. Bereits zum 7. Mal war der Hundesportverein Neukirchen Ausrichter der Landesmeisterschaft der Fährtenhunde. Zehn Hundeführer, darunter fünf Frauen waren zum Wettkampf angereist. (rwa)

Nicole Görnitz-Köhler (37) hat am Samstag ihre mobile Apfelpresse auf dem Naturwaren- und Bauernmarkt in Werdau aufgebaut. Sie war mit ihrem Team und dem "Abbl-Most-Taxi" zum ersten Mal in der Stadt an der Pleiße. "Das Besucherinteresse war verhalten", fasste Nicole Görnitz-Köhler am frühen Nachmittag, als die Technik gereinigt wurde, zusammen. An der Presse entsteht Saft aus Äpfeln, Birnen und Quitten. Die Früchte werden gereinigt und zerkleinert. Der Saft wird bei 78 Grad Celsius pasteurisiert und danach abgefüllt. Dadurch hält er sich bis zu drei Jahre, sagt Nicole Görnitz-Köhler. Die einfache Rechnung: Aus 100 Kilogramm Obst entstehen zwischen 60 und 70 Liter Saft. "Wir bevorzugen den Apfel-Birnen-Saft. Wichtig ist, dass ausschließlich reife Früchte in der Presse landen", sagt die Frau aus Frohburg. (hof)


Sandy Hillmann, Erzieherin in der Kindereinrichtung "Sonnenschein" in Werdau, hatte beim Sommerfest der Einrichtung eine ganz besondere Aufgabe: Sie musste eine Kuh melken. Die gebürtige Königswalderin erklärte den Kindern, wie man das machen muss. "Wir wollten den Kindern am Modell zeigen, wie die Milch aus dem Euter kommt." Für den fünfjährigen Alexander Hilbenz war das etwas ganz Neues, aber es machte ihm sichtlich Spaß. Auch wenn aus dem Euter keine Milch, sondern vorher eingefülltes Wasser floss. "Wie in jedem Jahr haben viele Partner in der Region, aber auch Eltern und Großeltern zum Gelingen des Festes beigetragen. Für die Unterstützung der Vereine und der vielen Helfer kann man nur danke sagen", meinte Elke Tautenhahn, die seit Januar die integrative Einrichtung, die sich in Trägerschaft der Volkssolidarität befindet, leitet. Mit derzeit 280 Kindern ist die Einrichtung gut ausgelastet. 29 Erzieherinnen sorgen für eine optimale Betreuung und im technischen Bereich kümmern sich sechs Mitarbeiter um alle Belange. (rwa)

Silke Daßler, Leiterin der Kindereinrichtung "Villa Kunterbunt" in Königswalde und ihr neunköpfiges Team haben den Gästen der Feierlichkeiten in der kommunalen Kindereinrichtung einiges geboten. Gemeinsam mit den 84 Mädchen und Jungen, die von Krippe bis Hort betreut werden, zeigten sie ein Programm in der Mehrzweckhalle. 40 Jahre Kindergarten in der Hartmannsdorfer Straße und fünf Jahre Neubau wurden mit Ehemaligen und heutigen Wegbegleitern gefeiert. Neben dem Programm und einer Ausstellung mit Spielzeugen aus den vergangenen Jahren hatten alle Erzieher Kuchen gebacken, um die Gäste zu bewirten. Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich Besucher in der "Villa Kunterbunt" umschauen. Zu den Gratulanten zählte der Feuerwehrverein des Dorfes, der einen Scheck über 350 Euro überreichte. Auch der Werdauer Oberbürgermeister Sören Kristensen (Unabhängige Liste) war nach Königswalde geradelt. "Meine Mutter war im Langenhessener Kindergarten. Und selbst als ich dann in die Schule ging, klappte der Informationsfluss zwischen Schule und Kita prima und meine Mutter wusste immer gleich, wenn ich etwas ausgefressen hatte", meinte der 55-jährige Langenhessener schmunzelnd. (rdl)

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