Wehr muss zu 14 Fehlalarmen ausrücken

Dänkritzer Feuerwehr zieht Bilanz über 2019

Dänkritz.

Die Dänkritzer Feuerwehr musste im vergangenen Jahr zu keinem echten Brand ausrücken. Das findet Ortswehrleiter Enrico Hilbig besonders positiv, sagte er zurJahreshauptversammlung. Zu Einsätzen ausrücken mussten die Kameraden trotzdem. Insgesamt 18-mal rückten die Dänkritzer aus, davon 14-mal aufgrund von Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen - dabei handelte es sich jedoch durchweg um Fehlalarme. Bei einem Verkehrsunfall war man mit Schere und Spreizer vor Ort und musste eine eingeklemmte Person befreien. Weitere Einsätze betrafen technische Hilfeleistungen und die Beseitigung von Sturmschäden.

Aufgrund der Lage - der Neukirchener Ortsteil Dänkritz ist weit verzweigt - gehört das Thema "Wasserversorgung über lange Wegstrecken" bei den Dänkritzern zu einem Schwerpunkt bei der Ausbildung. Dazu gehört auch die Kontrolle der vorhandenen Oberflur- und Unterflurhydranten, sagte der Ortswehrleiter. Die Wasserentnahme aus offenen Gewässern - im Ort gibt es mehrere Teiche und eine Staustufe an einem Bach - sei ein weiterer wichtiger Ausbildungsaspekt. Im Rahmen der Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule in Nardt absolvierten Enrico Hilbig einen Lehrgang und Jens Ettlinger zwei Lehrgänge. Auf Kreisebene besuchten die Kameraden Olaf Baldauf, Felix Staude, Marco Franke und Leon Schmiedel Weiterbildungslehrgänge.

Insgesamt gehörten der Wehr im vergangenen Jahr 31 Kameraden an. 23 von ihnen gehören zur aktiven Truppe, darunter zehn als Träger von Atemschutzausrüstung. Weitere neun Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Dänkritz gehören der Altersabteilung an, und zwei Personen werden als Ehrenmitglieder geführt. (rwa)


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