Weihnachtstruck steuert Osteuropa an

348 Pakete mit Hygieneartikeln und Grundnahrungsmitteln kamen bei der diesjährigen Aktion der Johanniter zusammen, weit mehr als im Vorjahr.

Werdau.

Mit der Abholung der Päckchen für den Johanniter-Weihnachtstruck hat am Mittwoch die diesjährige Hilfsaktion des Wohlfahrtsverbandes ihren vorläufigen Abschluss gefunden. Beendet ist die Aktion erst, wenn die Hilfssendungen an ihrem Bestimmungsort eingetroffen sind. "Bereits in den zurückliegenden Tagen wurden die Pakete aus unseren Einrichtungen durch Mitarbeiter des Fahrdienstes eingesammelt", sagte Katja Böwe, Sprecherin des Regionalverbandes.

Mit einem Lkw kamen am Mittwoch zwei ehrenamtliche Johanniter aus Bayern zum Sitz des Regionalverbandes an der Uferstraße in Werdau, um die Sendungen abzuholen. Die Mitglieder des bayerischen Verbandes unterstützen bereits seit vielen Jahren den Weihnachtstrucker und fahren auch mit nach Osteuropa, um die Päckchen vor Ort zu verteilen. Für beide Fahrer ging es anschließend weiter in andere Landesverbände der Hilfsorganisation. "Insgesamt können wir uns in diesem Jahr über 348 Päckchen in unserem Regionalverband freuen. Im Vorjahr waren es rund 300", sagte Pierre Söllner, Mitglied des Vorstandes. "Danken möchten wir allen, die uns unterstützt haben. Nun sind wir gespannt, wie viele Hilfssendungen insgesamt gesammelt wurden." 58.816 Päckchen mit Grundnahrungsmitteln sowie Hygieneartikeln kamen 2017 bundesweit zusammen.


Am 26. Dezember startet der Konvoi der Johanniter in die Zielorte, um dort die Pakete mit Unterstützung langjähriger Partner an sozial schwache und kinderreiche Familien, Waisen, Senioren und Besucher von Armenküchen und an viele mehr zu verteilen. Über 100 ehrenamtliche Johanniter begleiten den Truck und helfen vor Ort.

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