Zahl der Einsätze steigt

Werdauer Feuerwehr zieht vorläufige Jahresbilanz

Werdau.

Die Werdauer Feuerwehr musste in diesem Jahr öfter ausrücken als 2018. Per Stichtag 30. November standen 207 Einsätze zu Buche. "Das sind 50 Einsätze mehr als im gesamten vergangenen Jahr", so Sascha Klappstein (42), der seit März 2017 als Ortswehrleiter fungiert.

Die meisten der Einsätze waren technische Hilfeleistungen wie bei Sturmschäden oder das Beseitigen von Ölspuren. Zum Glück war kein nennenswerter Brandschaden dabei. Man baut auch in der Advents- und Weihnachtszeit auf die Umsicht der Werdauer beim Abbrennen von Kerzen.

Die Sollstärke der Wehr beträgt für Werdau eigentlich 58 Kameraden. Dass 38 Aktive, darunter fünf Frauen, diese Einsätze abgedeckt haben, ist schon eine beachtliche Leistung. Viel Zeit investiert man in die Nachwuchsarbeit. Doch es ist nicht leicht, immer wieder neue Mitstreiter zu gewinnen. Es fehlt das nötige Personal, um gerade bei Ganztagsangeboten in Schulen präsent zu sein. Dennoch versucht man, jede Möglichkeit zu nutzen, um junge Leute für die Kinderfeuerwehr im Alter von sechs bis acht Jahren oder dann für die Jugendfeuerwehr von acht bis 16 Jahren zu begeistern.

Bereits jetzt werden die ersten Ideen für zwei anstehende Jubiläen gesammelt. 2021 besteht nämlich die Werdauer Feuerwehr 160 Jahre, und die Jugendfeuerwehr kann ihr 25-jähriges Bestehen feiern. In diesem Jahr konnten die Werdauer auf das 90-jährige Bestehen des Werdauer Gerätehauses zurückblicken. Das wurde am 4. Mai 1929 eingeweiht. Die Feuerwehrleute hoffen, dass der angestrebte Neubau, wofür man derzeit auf Grundstückssuche ist, bald umgesetzt werden kann. (rwa)

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