Zubringer: Landesamt plant Umbau dieses Jahr

Kreuzung bei Schneeberg steht nach mehreren Unfällen im Fokus

Schneeberg.

Auf der Kreuzung des neuen Autobahnzubringers Schneeberg auf der Weißbacher Kuppe könnten noch dieses Jahr die Bagger anrollen. Wie das Landesstraßenbauamt auf Nachfrage von "Freie Presse" berichtet, sind erst vor wenigen Tagen bei einer Sitzung der Unfallkommission des Erzgebirgskreises unterschiedliche Varianten für den Umbau des Knotenpunktes vorgestellt und diskutiert worden.

Zwar sei noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden, wie genau die Kreuzung verändert werden soll, heißt es. Aber: Abhängig von der gewählten Variante sei die Umsetzung dieses Jahr vorgesehen, sagt Sprecherin Isabel Siebert. Welche Kosten damit verbunden sind, könne man derzeit aber nicht beziffern. Und: "Bis zum Abschluss der Umgestaltung bietet die provisorische Situation einen sicheren Verkehrsablauf."

Innerhalb eines Jahres nach Eröffnung des Zubringers (S282) im Juli 2016 hatten sich auf der Kreuzung mit der Bundesstraße 93 mehrere schwere Unfälle ereignet. 17 Menschen waren dabei verletzt worden, elf davon schwer. Als Reaktion ließen die Behörden mehrere Verkehrschilder in dem Bereich versetzen, sperrten zwei Spuren ab und reduzierten das Tempolimit. Letzteres provisorisch, wie es hieß.

Langfristig, so hatte es die Chefin der Unfallkommission, Annerose Lühr, bereits im März 2017 als Lösung ins Spiel gebracht, könnte die Rechtsabbiegespur von Schneeberg in Richtung Weißbach verlängert und als eine Art Bypass geführt werden, um so die Sichtverhältnisse vor Ort zu verbessern. (juef)

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