Kraftakt mit Eleganz für Hilfe im Kinderhospiz

Inhaberin eines Studios in Schwarzenberg organisiert Show "Pole for Charity"

Schwarzenberg.

Pole-Dance? Das sind doch die jungen Damen, die an einer senkrecht stehenden Stange tanzen. Ist das nicht ein anrüchiges Gewerbe?

"Keineswegs", lautet die Antwort von Sophie Müller, die in Schwarzenberg ein Studio betreibt, in dem jeder willkommen ist, der diesen schweißtreibenden Kraftakt gern mal selbst ausprobieren möchte. Die 28-Jährige hat seit einem Jahr ihr Polefitness-Studio ins Obergeschoss von Joes Freizeithallen verlegt. "Hier sind wir genau richtig", meint sie. Und gemeinsam mit Renee Schönberg vom "Joes" bereitet sie derzeit eine Charity-Gala vor, die am 20. Januar steigen soll. "Ich will damit zeigen, was Pole-Dance bedeutet. Und ich freue mich ganz sehr, dass so viele Pole-Dancerinnen aus ganz Sachsen zugesagt haben, darunter echte Profis", sagt Sophie Müller. Sie plant eine 90-minütige Show, bei der ganz unterschiedliche Acts zu sehen sein werden. "Wir zeigen Solo-Auftritte, aber auch Doubles und ganz unterschiedliche Stile", erklärt die junge Frau. Damit wolle sie zwei Dinge erreichen: Zum einen das hierzulande noch immer kursierende Image von Pole-Dance verändern. Denn es handele sich keineswegs um biedere Anmache, sondern um einen wirklich harten Sport, der enormes Training, Kraft und Körperbeherrschung voraussetzt. Pole-Dance vereine Kraftsport mit Eleganz. Und zum anderen will sie die Eintrittsgelder komplett an den Kinderhospizdienst Westsachsen geben. "Da zu helfen, ist mir unheimlich wichtig", sagt sie. Der Zuspruch gibt ihr recht: Die Karten für die Gala seien bereits restlos vergriffen.

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