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Thomas Waldheim heute (l.) vor dem Medienzentrum Mittweida und 2012 als Verbandschef.

Foto: Falk BernhardtBild 1 / 2

Dem Event-Management ist der Ex-Chef treu geblieben

Sie standen im Licht der Öffentlichkeit, dann wurde es ruhig um diese Menschen. "Freie Presse" fragt nach, was aus ihnen geworden ist. Heute: Thomas Waldheim, Ex-Chef des Talsperrenzweckverbandes Kriebstein.

Von Jan Leißner
erschienen am 17.04.2018

Mittweida. Zählt man die Stationen seines Berufslebens auf, steht bei Thomas Waldheim vor einer Reihe an Funktionen, mit denen er sich in der Region Mittweida einen Namen gemacht hat, der Zusatz "Ex-": Ex-Geschäftsführer des Vereins Mittelsächsischer Kultursommer, Ex-Organisationschef des Tages der Sachsen in Mittweida, Ex-Geschäftsführer des Zweckverbandes Kriebsteintalsperre. Über Jahre war der heute 48-Jährige quasi als "Hansdampf in allen Gassen" in Mittweida und Umgebung bekannt, vor allem wenn es um die Belebung des Tourismus und um Veranstaltungsmarketing ging.

Seit fünf Jahren ist es ruhiger um seine Person geworden. Zu Jahresbeginn ist der gebürtige Nordhäuser nach Chemnitz umgezogen, hat seiner Ex-Heimat Mittweida aber nicht ganz den Rücken gekehrt.

Ein Ereignis, mit dem er größere Schlagzeilen gemacht hat, beschäftigt Thomas Waldheim bis heute: "Talsperren-Chef überraschend entlassen" lautete die Überschrift im März 2013, unter der die "Freie Presse" berichtete, dass der damalige Geschäftsführer des Zweckverbandes Kriebsteintalsperre seinen Platz räumen musste. Über die Hintergründe wurde Stillschweigen bewahrt. Dabei spielten offenkundig Differenzen zwischen Waldheim und den kommunalen Gesellschaftern zur strategischen Ausrichtung des Verbandes eine Rolle. Waldheim ist dabei bewusst, dass auch er Fehler gemacht habe. "Der Abschied damals tut immer noch weh. Erst vor anderthalb Jahren konnte ich wieder einmal an die Talsperre fahren", sagte der Ex-Mittweidaer. Zu viel Herzblut hing für ihn an diesem Job, in dem er eine Reihe von Initiativen startete, die nach seiner Beobachtung heute teils brachliegen. So wie die Facebook-Seite für die Talsperre, die innerhalb kurzer Zeit mehr als 6000 "Freunde" gefunden hatte. "Mit dieser Form des Marketings haben wir viele Leute ansprechen können", sagt Waldheim, der an der Hochschule Mittweida einst Betriebswirtschaftslehre studierte, sich dann vor allem dem Event-Management und Marketing verschrieb. Mit seinen Ideen für mehr Attraktionen an der Talsperre hatte er versucht, auch andere touristische Akteure rund um Kriebstein dafür zu gewinnen, stand als treibende Kraft an der Spitze eines Arbeitskreises. "Daraus entstanden viele Ideen", so Waldheim.

Der Veranstaltungsorganisation und dem Marketing ist er nach seiner Zeit an der Verbandsspitze treu geblieben, genauso wie als Darsteller in dem in Rochlitz ansässigen Verein Lebendiger Fürstenzug zu Dresden. Waldheim ist heute als Dozent des von ihm mitgegründeten Medieninstituts Chemnitz in Unternehmen und Schulen unterwegs für Schulungen im Bereich sozialer Medien. "In Chemnitz konzentriere ich mich zudem auf das Thema Veranstaltungsmanagement", sagt Waldheim. So habe er mit einem Partner eine weitere Firma gegründet, die LED-Wände vertreibt, die bei Veranstaltungen genutzt werden.

Auch der Kontakt zur Hochschule Mittweida sei in den vergangenen fünf Jahren nie abgerissen. Im Gegenteil: Hier ist er als Gastdozent tätig, referiert über Event-Management und hat unter anderem für die Feiern zum 150-jährigen Bestehen der Hochschule am Sicherheitskonzept der Veranstaltungen gefeilt. "Ich selbst wachse auch an der Zusammenarbeit mit den Studenten", sagt Waldheim.

 
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