Kommt Striegistalradweg im Wahljahr ins Rollen?

Im Kampf um die kurze Trasse von Hainichen bis zur Kratzmühle bleiben die Fronten verhärtet. Der Ausgang ist offen.

2Kommentare
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    Haini
    31.01.2014

    Der Herr Greysinger weiß genau von was er spricht. Wie immer versucht er mit allen Mitteln Sachen durchzusetzen oder auch zu verhindern. Offensichtlich gibt es nur in Schlegel Kinder, denn in der Innenstadt von Hainichen existiert nicht ein einziger Radweg. Der Radweg von der Brüderstraße zum Ufapalast wurde durch ersatzloses Entfernen der entsprechenden Verkehrsschilder quasi über Nacht aus dem Stadtbild entfernt. Kein Radweg führt auch nur in der Nähe des protzigen Schulzentrums vorbei. Anregungen von Bürgern (z.B. Einbahnstraße auf der Dammstraße, Fußgängerübergang über die Mittweidaer Str.) wurden stets vom Bürgermeister abgelehnt. Das Argument mit den Kindern kann ich nur als "an den Haaren herbeigezogen" bezeichnen. Im Gegenteil, durch den geplanten Umbau der Brücke (für LKW-Verkehr) an der Dammstraße wird sich die Verkehrssicherheit auch für Kinder (es gibt auch noch behinderte und ältere Bürger in HC ) noch weiter verschlechtern. Hoffentlich wird der Freistaat hier keine Fördermittel bereitstellen. Ich bin keineswegs gegen den Bau des Radweges im Striegistal, aber diese Argumente und im Gegensatz dazu die aktuelle Verkehrssituation in der Stadt für Radfahrer und Fußgänger sind nicht zu vereinbaren.

  • 2
    0
    Tauchsieder
    31.01.2014

    Weis überhaupt der Bürgermeister von was er spricht ? Will er die FDP als Speerspitze benutzen um hier, aus meiner Sicht rechtswidrig, einen Radweg in ein Naturschutzgebiet zu bauen? Schreckt man denn gar nicht davon zurück Kinder ins Spiel zu bringen um ein fragwürdiges Projekt durchzupeitschen und wie kamen die denn bis jetzt zur Schule? Man hätte sich schon längst mal Gedanken machen können über eine alternative Route des Radwegs, vielleicht wäre schon längst ein Radweg vorhanden. Auch die Meinung, dass es aus geografischen Gründen nicht machbar wäre, zieht hier nicht. Wir befinden uns halt mal im Gebirge und da geht's mal rauf und mal runter. Wenn man mit dem Kopf durch die Wand will kann es passieren, dass man sich Beulen holt. Ein Naturschutzgebiet, wie es der Name halt sagt, schützt ein Gebiet vor dem Eingriff durch Menschen. Wenn man dies nicht will soll man diesen Schutzstatus doch aufheben mit all seinen Konsequenzen. Der Bürgermeister hat scheinbar noch nicht begriffen, dass man mit einer intakten Natur vor der Haustür auch Punkten kann. Dies sieht ein Bürgermeister in Oberschöna halt ganz anders (Biber, "FP" berichtete).
    Ich bin schon gespannt was man als nächstes für Argumente ins Spiel bringt. Kinder hatten wir schon, Geografie auch, vielleicht geht noch Zufahrtsweg für landwirtschaftliche Maschinen ?
    Ach ja da war ja noch die Landtagswahl. Vielleicht wird der Radweg noch zu einem Politikum. Dies sollte man aber mal gelassen sehen, ob dann noch ein Hr. Morlok(FDP) sich der Sache annehmen kann.



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