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Der neue Vorstand des Jugendclubs Berthelsdorf mit dem Chef Max Kermes (3. v. r.) freut sich schon auf die nächste Auflage von "Krach am Bach", dieses Mal unter dem Motto "Cubano".

Foto: Falk Bernhardt

Was der Krach am Bach mit Kuba macht

Mitten im Winter steht das Motto für die größte Jugendfete Mittelsachsens im Mai. Pfingsten heißt es: "Cubano". Beim Jugendclub Berthelsdorf gibt es einen neuen Mann an der Spitze und noch mehr.

Von Falk Bernhardt
erschienen am 13.02.2018

Hainichen. Einmal von Hainichen nach Havanna und wieder zurück. So in etwa lässt sich die Ideeenfindung für die nächste Auflage von Mittelsachsens größter Jugendfete "Krach am Bach" (kurz Kramba) beschreiben. Am Pfingstsonntag, dem traditionellen Termin, ist es wieder soweit - dann lädt der Jugendclub Berthelsdorf (JCB) erneut auf sein Gelände an der Berthelsdorfer Straße 52 in Hainichen ein.

Die Fete steigt also am 20. Mai, und die Organisatoren hoffen dieses Mal auf richtig gutes Wetter, passend zu ihrem Motto "Cubano". Mit rund 3000 Gästen wie in den Vorjahren wird nun auch bei der 15. Auflage gerechnet. Die Hauptverantwortung trägt dann der Hainichener Max Kermes, seit Mitte Dezember neuer Vorsitzender des JCB. Der 29-Jährige hat Andreas Wernicke abgelöst, der seit 2009 die Geschicke des Vereins leitete und nun mehr Privatleben genießen will. Dennoch will der "alte" Chef seinen Freunden weiterhin treu bleiben, ebenso wie das frühere Vorstandsmitglied Sebastian Schwiertz. "Beide haben eine beratende Funktion", erläutert Kermes, der sich schon seit vielen Jahren beim JCB engagiert.

Der Jugendclub in einem ehemaligen Gasthof finanziert sich komplett selbst. Rund 40 Mitstreiter sind es aktuell, und die haben im Dezember 2017 zur jährlichen Mitgliederversammlung nicht nur einen neuen Vorstand gewählt, sondern damit auch die nächste Generation in die Verantwortung genommen. Mit seinen 18 Jahren ist Erik Militzer gar nicht der Jüngste im Vorstand, und Erfahrung bringt auch er schon mit. "Ich komme schon seit sechs Jahren hierher, war damals halt erst zwölf Jahre alt", blickt er zurück. Maximilian Winterling ist nun 17 Jahre alt, und vertritt natürlich auch die Jüngeren im Vorstand.

"So kommen mehr Ideen in den Jugendclub und natürlich auch für Kramba", ist Max Kermes überzeugt. "Wir wollen, dass alle beim JCB mitreden dürfen. Das ist unsere Zukunft, damit wird es auch nicht langweilig." Der Ideengeber für "Cubano" war mit Sebastian Schwiertz aber dennoch einer der Erfahrenen. Er kam nach einem Kuba-Urlaub mit dem Einfall, die Party so zu benennen. "Danach habe ich wie in den Vorjahren einen Entwurf für das Plakat gemacht, und gleich die erste Gestaltung hat gepasst", erklärt Max. "Alle waren dafür, und so steht nun unser Motto fest."

Das Gelände soll sich aber auch in diesem Jahr wie gewohnt zeigen. Kuba wird wohl hauptsächlich im Lounge-Bereich eine Rolle spielen. Dort will man bei der Deko auf karibisches Flair setzen. "Cubano" soll vor allem der Aufhänger für die Werbung sein, im Vorjahr war es "Century", also die Jahrhundertfete. Am Tag vor Kramba wird es auch in diesem Jahr das Berthels-Dorffest geben, eine kostenlose Veranstaltung für alle Altersgruppen.

Zur Tradition gehört beim JCB auch das Mitwirken bei der 48-Stunden-Aktion, einer kreisweiten Initiative für soziale Projekte. Im Vorjahr war der Bau eines Streichelgeheges auf dem Gelände des DRK-Pflegeheims an der Ziegelstraße geplant. "Es gab Terminschwierigkeiten, dann war es zu kalt", sagt Kermes. "Wir holen das aber nach, versprochen. Das ist auch mit der Heimleitung geklärt." Immerhin soll bei der Aktion auch Beton verbaut werden.

Und für 2019 haben die jungen Leute auch schon wieder etwas Großes vor. Der JCB will erneut den Landkreislauf ausrichten, das größte volkssportliche Laufereignis in Mittelsachsen. Bereits 2014 hatte der Jugendclub den Lauf nach Hainichen geholt. "Der Kreissportbund hat uns jedenfalls schon mal signalisiert, dass wir ganz gute Chancen haben", sagte Kermes. www.jc-b.de

 
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