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Zum zweiten Mal hatte das Umweltzentrum zum Martinsmarkt auf das Gutshofareal nach Oberlauterbach eingeladen. Das Besucherinteresse zeigt, dass die Veranstaltung angenommen wird.

Foto: David RötzschkeBild 1 / 2

Eigenbau-Laterne kommt gut an

Die zweite Ausgabe des Kreativen Martinsmarktes im Umweltzentrum hat erste Vorfreude auf den Advent geweckt.

Von Sylvia Dienel
erschienen am 06.11.2017

Mit ein paar einfachen Handgriffen sind aus handelsüblichen Marmeladengläsern Laternen entstanden. Die Kerze im Innern wird bei ihrem Einsatz durch verziertes Brotpapier scheinen. Zum 2. Kreativen Martinsmarkt am Wochenende im Natur- und Umweltzentrum Vogtland (NUZ) herrscht Hochbetrieb. Das gilt auch für die Bastelstube. Kinder, Eltern, Großeltern, ganze Familien lassen ihrer Kreativität freien Lauf. Andernorts auf dem Gelände treffen Besucher auf Leckereien, herbstliche und regionale Produkte, Ausstellungen und noch mehr Bastelmöglichkeiten. 35 Händler hat das NUZ versammelt.

Wo es beim Laternenbau schwieriger wurde und etwas Übung vonnöten war, gab Gerald Schmidt Hilfestellung. Geschickt befestigte er Draht an den Gläsern und die Gefäße an Haselnussstöcken. Zwischen dem NUZ-Mitarbeiter und Bastelgästen stapelten sich Schachteln, aus denen sich jeder bedienen konnte: Wolle, Stoff, Bänder, Spitze oder Bucheckern machten als Dekorationsmaterial eine gute Figur. Verbaut wurde vieles, was sich im Haushalt oder in der Natur findet.

"Wir verbinden solche Veranstaltungen immer mit unserem Projekt Bündnis gegen Müll", sagte NUZ-Projektleiterin Bettina Bruchholz. "Dabei geht es um Trennung, Vermeidung und Verwertung von Müll", machte sie Mut zum Experimentieren. "Die Hülle kann aus unterschiedlichsten Dingen bestehen", sagte Petra Pflugbeil und zeigt auf umfunktionierte Kalenderblätter, Folie, Papier und Buchseiten.

Die Bastelstube trug dem Marktcharakter auf besondere Weise Rechnung. "Sankt Martin hat immer etwas mit Licht zu tun und mit teilen", erklärte Pflugbeil. "Das Licht symbolisiert, dass die dunkle Jahreszeit losgeht." Mit dem Markt an der Schnittstelle zwischen Herbst und Advent will das NUZ einen Beitrag zur Entschleunigung leisten.

"Früher haben die Eltern mit ihren Kindern gebastelt. Heute geht es oft nur noch um Kommerz", bedauert Pflugbeil. "Es muss sich mal wieder ein bissel Müßiggang einstellen. Das haben wir verlernt." Madeleine Häfner fand die Anregungen klasse und assistierte ihrer Tochter Vivien (5) beim Laternenbau. "Es stimmt, wir sind viel zu sehr auf das fixiert, was es fertig zu kaufen gibt", meinte die Auerbacherin und will künftig öfter kreativ werden. "Vor allem zur Weihnachtszeit kann das richtig viel Spaß machen."

 
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