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Rund 1000 Quadratmeter misst die Laser-Tag-Halle am Unteren Bahnhof. Bis zur Eröffnung im November ist noch einiges zu tun. So müssen etliche Verstecke für einen möglichen Hinterhalt fertiggestellt werden.

Foto: Ellen LiebnerBild 1 / 3

Plauens neuester Freizeitspaß: Laser-Kampf-Arena entsteht

Konrad Brand errichtet am Unteren Bahnhof eine bei Jung und Alt gefragte Attraktion. Sie ist einzigartig im ganzen Vogtland.

Vom Gunter Niehus
erschienen am 07.10.2017

Plauen. Stroboskopartige Lichtblitze durchzucken die Dunkelheit. Dramatische Musik ertönt. Im Rücken ein Hindernis, von links nähert sich geduckt eine Gestalt. Freund oder Feind? Die Farbe des Lichts auf Bauch und Schultern verrät es. Wer schießt schneller? Wer trifft besser? Mist! Erwischt! Das eigene Licht erlischt.

Aber nur kurz. Blut fließt keines im Gewerbegebiet am Unteren Bahnhof in Plauen. Verletzt wird auch niemand. Höchstens der Stolz, wenn das eigene Team verliert. "Das Ganze ist so eine Art Räuber-und-Gendarm-Spiel für alle Altersklassen", sagt Konrad Brand und schaltet das große Licht wieder ein. Sofort wird aus der Kampfarena eine ganz gewöhnliche Halle. Ein Labyrinth aus Holzwänden durchzieht den 1000 Quadratmeter großen Raum im zweiten Obergeschoss. Einige sind mit Öffnungen versehen - für einen Hinterhalt. Der leere Farbeimer und die Wasserwaage in der Ecke passen freilich nicht recht dazu. "Bis die Laser-Tag-Anlage fertig ist, gibt es hier noch einiges zu tun", sagt Brand. Ende Oktober erfolgt die Abnahme, im Laufe des November können sich die ersten Spieler für 7,50Euro pro Durchgang aufs Korn nehmen. "Das Ganze ist eine Art Mischung aus Spielekonsole, Disko und Fitnessparcours", so Brand.

Der 45-Jährige hatte im Jahr 2005 das alte Werk 10 der Plauener Gardine mit 25.000Quadratmetern gekauft. Seither nutzen es vor allem Bands zum Proben oder Autoschrauber. Jetzt baut Konrad Brand eine Etage zu einer Kampfstätte für Laserwaffen um. Schwarzlicht sorgt für eine ganz besondere Stimmung - irgendwo zwischen Science-Fiction und Manga-Trickfilm. "Im Prinzip darf jeder hier spielen", sagt Brand. "Er oder sie muss mindestens 1,20 Meter sein, um die Ausrüstung tragen zu können." Das Grundprinzip ist einfach. Die Teilnehmer schießen mit Laserwaffen aufeinander. Wer einen Gegner trifft, bekommt Punkte gutgeschrieben. Wer selbst erwischt wird, dem werden Punkte abgezogen. "Man kann nach dem Modus ,jeder gegen jeden" spielen oder in Teams gegeneinander antreten", so der gebürtige Straubinger. Gefahr durch das Laserlicht bestehe übrigens nicht. "Von der Stärke ist das ungefähr mit einer Infrarot-Fernbedienung vergleichbar", so Brand.

Rund 200.000Euro will er bis Ende des Jahres in die Halle investieren. Geld, das seiner Einschätzung gut angelegt ist. "Im ganzen Vogtland gibt es so etwas noch gar nicht", sagt Konrad Brand stolz. Die nächsten Hallen befänden sich in Chemnitz, Nürnberg oder Leipzig. "Und eine Laser-Tag-Anlage in dieser Größe ist ohnehin ungewöhnlich."

Ein Stockwerk darüber, also in der dritten Etage, baut er außerdem eine Paintball-Anlage. Das Prinzip ist ähnlich, allerdings feuern die Spieler mit Farbkugeln aufeinander. Dort dürfen allerdings nur Erwachsene hinein. Auch in den kommenden Jahren soll in der ehemaligen Plauener Gardine einiges passieren. Das ganze Gelände will Brand in einen gigantischen Freizeitpark umbauen.

In diesem sollen Jung und Alt auf ihre Kosten kommen. Wobei, für Jung gilt das eigentlich jetzt schon. Julia Meier wuchtet mit einer routinierten Bewegung die Ausrüstung von ihrer Schulter und hängt sie zurück auf die Halterung. "Ich hab das schon oft gespielt", sagt Brands zwölfjährige Tochter. "Es macht voll Spaß."

 
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