VW-Haus erhält mehr Platz für Reifen

Die Auto-Centrum Carl GmbH stellt die Filiale an der Plauener Moorstraße auf VW um. Das dauert länger und wird auch teurer als geplant.

Plauen.

Eine Erlebniswelt soll es werden. Außen VW, innen VW. So beschreibt Cornelius Carl, Chef der Auto-Centrum Carl GmbH, am Verwaltungssitz des Unternehmens an der Moorstraße, was Kunden ab Ende August dort erwartet. Damit das auch was wird, macht Carl das, was er schon beim neuen Audi-Zentrum an der Böhlerstraße getan hat: ganz genau aufs Detail achten.

"Wir liegen gut im Zeitplan", sagt er. Angefangen haben sie mit dem Umbau Ende Februar, ursprünglich wollten sie bis zum 30. Juni fertig sein. Nun wird es der 30. August. "So haben wir weniger Stress", erklärt Carl, seit 2002 am Standort Moorstraße. Falls doch noch etwas Unvorhergesehenes passiere, habe man einen Zeit-Puffer. Handwerker legten Nachtschichten ein, das verdiene ein großes Lob.

"Viele Details", sagt der Chef von insgesamt 160 Mitarbeitern zu den Veränderungen, die nun nach dem Umzug der Marke Audi an die Böhlerstraße notwendig sind: Eine Wand im Verkaufsraum fällt weg. Die hat früher VWs und Audis säuberlich getrennt, sodass die andere Marke für den Kunden nicht zu sehen war. Neue Fliesen, frische Farbe, andere Möbel, auch an der EDV wird sich was tun. Auch die Heizung und die Elektronik kommen dran. Dazu ein Konfigurator, mit dem Kunden ihr neues Auto schon mal digital zusammenstellen können.

1,7 Millionen lässt Carl sich das Ganze kosten. Darin steckt auch die Investition von 400.000 Euro in ein neues Reifenlager. Ein größeres als bisher. "Wir gehen von 800 auf 2000 Reifensätze", so der Unternehmer. "Das vorherige Lager war zu klein."

Das neue Audi-Zentrum wird "ordentlich angenommen", sagt er. Trotz der Brände an der nahen Trockental- und Dürerstraße von Ende Dezember und Anfang Februar, kurz nach Eröffnung des rund sechs Millionen Euro teuren Audi-Zentrums, sieht er den Standort als "den richtigen Platz zum richtigen Zeitpunkt" für den Neubau. Für die Moorstraße wünscht er sich: "Dass die Menschen uns annehmen - und eine Kundenfrequenz, die uns fröhlich stimmt", fügt er augenzwinkernd hinzu. Wenn alles fertig ist, soll es an der Moorstraße einen Tag der offenen Tür geben.

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