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Beim Ministerbesuch in den Räumen des Helmnot-Theaters gab es auch ungewöhnliche Sitzgelegenheiten.

Foto: Andreas KretschelBild 1 / 5

Im Schubkarren-Sitz dem Landwirtschaftsminister lauschen

Das Helmnot-Theater ist ein kreativer Gastgeber, Karnevalisten sind spendabel und ein Profisportler nutzt seine Reichweite für den guten Zweck.

erschienen am 24.03.2018

Thomas Schmidt (57), Sächsischer Landwirtschaftsminister (CDU), hatte am Mittwoch bei seinem Besuch in Lichtenstein auch Zuhörer in Schubkarren. Er war im Helmnot-Theater zu Gast, das für seine ausgefallen Dekorationen, Bühnenbilder und Choreografien bekannt ist. Da überraschte es nicht, dass auch der Probensaal des Theater für die Gesprächsrunde mit dem Titel "Wirtschaft 4.0 - Chancen für den ländlichen Raum" thematisch gestaltet wurde. Eingeladen dazu hatte die Landtagsabgeordnete Ines Springer (CDU), die mit der Veranstaltung Landwirte, Vertreter aus Produktionsbetrieben, Kleingarten-und Imkervereinen mit Politikern zusammenbringen wollte. Forderungen aus der Praxis betrafen dann zum Beispiel den Bürokratieabbau, das Arbeitszeitgesetz oder den Rückbau von Kleingartenparzellen. "Die ungezwungene Gesprächsatmosphäre hat mich beeindruckt. Für uns als Abgeordnete sind die Anregungen und Hinweise wichtig", kommentierte Ines Springer die Veranstaltung. (mpf)

Peter Riemer und Thomas Dingfelder von HCV Mauskuber haben am Donnerstag die Frauen von der Kinderhilfe Lichtenstein besucht und eine Spende von 225 Euro übergeben. Genauso viel bekommt auch der Kindergarten in Heinrichsort geschenkt. Das Geld ist der Erlös aus der Cold Water (Grill) Challenge. Der Neuwürschnitzer Carnevalsverein hatte die Heinrichsorter Carnevalisten nominiert. Die nahmen die Herausforderung an und stampften am 15. Februar auf dem Firmengelände der Sattlerei Müller in Heinrichsort eine Party aus dem Boden. Bei Roster, Bier und viel Spaß wurde von den Vereinsmitgliedern Geld gespendet. 250 Euro kamen zusammen. Neben der Sattlerei legten auch eine Physiotherapie und eine Baufirma jeweils 50 Euro dazu. Und auf die 400 Euro packte Thomas Dingfelder vom Elferrat noch mal privat 50 Euro drauf, die er gespart hat, weil er nach 20 Jahren mit Erfolg das Rauchen endlich aufgegeben hat. Vereinschefin Ute ist freilich dankbar für jede Spende, die sie in die Vereinarbeit zur Betreuung von Kindern aus bedürftigen Familien einfließen lassen kann. Sie lud die Spender auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen ein. (hpk)

Nico Ihle (32), Eisschnellläufer aus Lichtenstein, macht sich für Menschen stark, die an Blutkrebs erkrankt sind. Im sozialen Netzwerk Facebook wirbt er für die Typisierungen. "Bitte registriert euch als potenzieller Stammzellspender", schreibt er in einen Beitrag auf seiner Seite, mit der er mehr als 4000 Menschen erreicht. Die Typisierungen werden unter anderem von der Deutschen Knochenmark Spenderdatei (DKMS) angeboten. Der Kontakt war bei der Olympia-Einkleidung in München im Januar entstanden. "Ich habe mich selbst auch schon registrieren lassen", sagte Ihle. Von DKMS bekamen die Sportler dann Beispielschicksale zugeschickt, mit denen sie auf ihren Seiten auf das wichtige Thema aufmerksam machen können. Ihle ist froh, dass in seinem eigenen Umfeld niemand an Blutkrebs erkrankt ist, erachtet es aber dennoch als sehr wichtig, auf die Krankheit und die Möglichkeit, wie jeder helfen kann, aufmerksam zu machen. (mpf)

Cornelia Weber (53), Lehrerin, zieht auch in diesem Jahr wieder die Strippen hinter den Kulissen des Ortmannsdorfer Passionsspieles. Sie hat nicht nur erneut das Stück geschrieben, sondern leitet in gewohnter Weise auch die Proben. "In diesem Jahr lautet das Thema 'Verloren'. Ausgangspunkt ist das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Ebenso wie bei den vorangegangenen Spielen, schlagen wir wieder den Bogen von der biblischen Geschichte zu Problemen der Gegenwart und Alltagsaspekten. Das alles natürlich unter dem Gesichtspunkt der Passionszeit", sagte sie. Insgesamt sorgen auf und hinter der Bühne etwa 40 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder dafür, dass das Passionsspiel bei den Besuchern gut ankommt. Aufgeführt wird es in der Ortmannsdorfer Kirche zum Heiligen Kreuz am Karfreitag ab 15 Uhr sowie am Karsamstag ab 17 Uhr. Die Tradition des Ortmannsdorfer Passionsspieles reicht bis ins Jahr 1984 zurück. (awo)

 
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