Wie nennt sich diese Höhle?

77 Zuschriften sind zum Juli-Fotorätsel ein- gegangen. Nur zwei waren falsch. Heute gibt es eine neue Aufgabe.

Hartmannsdorf.

Der rote Adler sitzt über der Tür eines Hauses in Hartmannsdorf. Offenbar kennen sich auch viele Zwickauer in dem Dorf bei Kirchberg aus, denn immerhin 30 Muldestädter wussten beim Juli-Fotorätsel die richtige Antwort. Insgesamt hatten diese 75 Leser parat, natürlich Hartmannsdorfer, aber auch Hirschfelder, Lichtentanner, Wildenfelser, Kirchberger, Mülsener, Neukirchener, Wilkau-Haßlauer, Meeraner, Glauchauer, Fraureuther, Crinitzberger, Reinsdorfer, Oberlungwitzer und Fraureuther sowie eine Familie aus Nagold knackten die Fotorätselnuss. Nur zwei Leser tippten auf Saupersdorf und lagen damit falsch.

Jochen König aus Wildenfels berichtet wie viele weitere Leser, dass der rote Adler auch der Bushalte- stelle vor dem Gebäude seinen Namen gegeben hat. Diana Wende aus Zwickau hat der rote Adler an ihre Kindheit erinnert. "1952 habe ich in der Gaststätte, die sich damals in dem Haus befand, Fassbrause getrunken", sagt sie. Und Jaqueline Langner aus Hartmannsdorf hat beobachtet, dass der rote Adler zu Weihnachten und anderen Anlässen wie beispielsweise Fußballmeisterschaften geschmückt wird.

Frank Rüdiger aus Saupersdorf informiert, dass sich in dem Haus nach der Wende ein Geschäft für Reit- und Pferdesportartikel befunden hat. "Seit einigen Jahren ist das Haus im Besitz der Familie Werner. Diese hat es mit großer Initiative, viel Eigenleistung und sicher auch einigem Geld wieder prima saniert. Wir freuen uns, dass dabei der rote Adler erhalten geblieben ist. Das Wahrzeichen grüßt uns jedes Mal, wenn wir vorbeifahren."

Judith und Matthias Werner haben das Haus vor fünf Jahren gekauft und sind mit ihren drei Kindern nach Hartmannsdorf gezogen. "Wir fühlen uns sehr wohl hier", sagt Judith Werner. Sie berichtet, dass sie nichts Neues bauen wollten, sondern etwas Altes erhalten. "Mein Mann ist Dachdecker. Als Handwerker hat er viel selbst gemacht bei der Sanierung." Judith Werner berichtet, dass sie nur wenige Unterlagen zu dem Gebäude hat. Aus diesen gehe hervor, dass das Haus lange ein Gasthof war. Er sei 1936 abgebrannt und anschließend wieder aufgebaut worden. Später sei er auch Gaststätte mit Fleischerei gewesen. Vor der Wende habe sich einmal der Schulhort darin befunden, später der Laden für Reitsportartikel und auch einer für Fernsehgeräte.

Wie das Haus zu dem roten Adler kommt? Judith Werner geht davon aus, dass das mit der großen Schützentradition in Hartmannsdorf zusammenhängt. "Früher gab es zur Gaststätte auch noch eine Schießhalle. Und die Schützenscheiben waren nachgebildete Adler", sagt sie. Weil das Haus seit Jahr und Tag "Roter Adler" heißt, hat die Familie den roten Adler in die Schönheitskur des Hauses einbezogen.

Aus allen richtigen Zuschriften sind drei Gewinner gezogen worden, die Buchpreise erhalten: Franz Zyla aus Hartmannsdorf, Michael Schönherr aus Zwickau und Monika Stake aus Glauchau. Herzlichen Glückwunsch. Die Gewinner werden schriftlich informiert.

Heute startet das August-Fotorätsel. Die "Freie Presse" fragt: Wie nennt sich diese Höhle (Foto oben), die eigentlich ein Bergbaustollen ist? Und: Wo befindet sie sich? Ein kleiner Tipp: Sie ist nach einem berühmten Schriftsteller benannt, der einmal darin Unterschlupf fand, als er polizeilich gesucht wurde. Wer die Lösung weiß, schickt diese bitte bis zum 31. August an die Lokalredaktion der "Freien Presse", Hauptstraße 13 in 08056 Zwickau, oder per E-Mail (bitte Absender nicht vergessen).

@freiepresse.de

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