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Blick auf den Carolaplatz in der Südstadt: Auf den umliegenden Straßen gilt künftig Tempo 30. Über die Straßen rund um den Platz rollen rund 150 Fahrzeuge pro Stunde.

Foto: Thomas Michel

Südstadt: Viele Ideen zur Aufwertung

Tempolimit und Ausbau der Straßen sollen die Attraktivität des Stadtteils erhöhen. Aus dem Rathaus in Crimmitschau gibt es sogar eine besondere Liebeserklärung.

Von Holger Frenzel
erschienen am 07.12.2017

Crimmitschau. Viele Hauseigentümer haben Fassaden und Dächer auf Vordermann gebracht. Nun will auch die Kommune einen Beitrag leisten, um die Attraktivität der Südstadt in Crimmitschau zu erhöhen. Dafür gibt es sogar ein Liebesbekenntnis von Oberbürgermeister André Raphael (parteilos) zum Stadtteil. "Ich bin ein bisschen verliebt in die Südstadt", sagt der Rathauschef mit Blick auf die liebevoll gestalteten Häuser und die Nähe zur Innenstadt. Zur Bürgerversammlung, die Montagabend stattfand, wurdeneinigeIdeenpräsentiert. Tempolimit: Die Südstadt verwandelt sich zu einer Tempo-30-Zone. Das betrifft den Bereich zwischen Robert-Koch-Platz und Karlstraße. An allen Zufahrten zwischen Werdauer Straße beziehungsweise Carthäuser Straße sowie Pestalozzistraße sollen in Kürze die entsprechenden Verkehrszeichen aufgestellt werden. Das ist durch den Standort der Lindenschule, die sich an der Pestalozzistraße befindet, möglich. "Das ist eine gute Idee", sagte Stadtrat Wolfgang Spiegelberg (Linke), der selbst in der Südstadt wohnt. Anwohner regten an, das Tempolimit auch auf die Carthäuser Straße auszudehnen. Sie wird laut einer Verkehrszählung von 256 FahrzeugenproStundegenutzt. Den Vorschlag will dieVerwaltungprüfen. Straßenbau: 2019 soll eine Ausbau-Offensive beginnen. Dann können der erste Bauabschnitt der Annenstraße und die Sanierung der Wiesenstraße in Angriff genommen werden. 2020 folgen der zweite Bauabschnitt der Annen- und die Friedrichstraße. Mit Verweis auf die laufende Haushaltsdebatte nennt die Stadt noch keine Zahlen zum Investitionsbedarf. Der Ausbau sollte schon im vergangenen Jahr starten. Dafür fehlten aber das Geld und die Vorleistungen der Wasserwerke. Zudem waren Abstimmungen mit dem Denkmalschutz erforderlich. Über die Lösung hat Bau-Fachbereichsleiter Götz Müller zur Bürgerversammlung informiert: Die Gehwege sollen mit Betonverbundpflaster gestaltet werden. Auf beiden Seiten der Fahrbahn entsteht ein zwei Meter breiter Parkstreifen mit Großpflaster. Die Fahrbahn bekommt eine Asphaltdecke. Der Stadtrat entscheidet im ersten Halbjahr 2018 über die Zukunft der Straßenausbaubeitragssatzung und damit die finanzielle Belastung für die Grundstückseigentümer in der Südstadt. Freiflächen: Ein Teil der Anwohner hat Ideen für die Freiflächen geschmiedet. Der Wunsch: Dort, wo sich Häuser in einem ganz schlechten Zustand befinden, soll sich die Stadt um Erwerb der Grundstücke und Abriss kümmern. Dadurch könnten zusätzliche Parkplätze und - der Vorschlag kam von Anwohnerin Anett Knauer - vielleicht sogar Carports, die vermietet werden, entstehen. Zudem wird auf den Flächen die Pflanzung von Bäumen angeregt. Das lehnt der Denkmalschutz bisher direkt an den Straßen ab.

 
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