Ausstellung in Chemnitz erforscht Gesten

Chemnitz (dpa/sn) - Was uns Gesten alles sagen können, zeigt ab Herbst eine neue Sonderausstellung im Chemnitzer Industriemuseum. Die Schau «Gesten - gestern, heute, übermorgen» dreht sich ab 17. November aber nicht nur um Gesten als wichtigem Teil der Alltagskommunikation. Die Ausstellungsmacher nehmen auch die Arbeitswelt der Zukunft ins Visier, sagte Gestenforscherin Ellen Fricke von der TU Chemnitz am Mittwoch bei einer ersten Vorstellung des Projekts.

Demnach gewinnen Gesten insbesondere für die Steuerung technischer Geräte immer größere Bedeutung. So werden sie beispielsweise bereits für die Bedienung von Fernsehern, Smartphones oder die Kommunikation mit Autos und Robotern nutzbar gemacht. Die Besucher können demnach bis März 2018 unter anderem in Echtzeit erleben, wie es ist, zwei linke Daumen zu haben und was Gesten mit dem Schlagwort Industrie 4.0 zu tun haben.

Die Ausstellung ist der Abschluss eines dreijährigen Forschungsprojekts, das vom Bundesforschungsministerium mit 1,2 Millionen Euro gefördert wurde. Untersucht wurde, wie bereits im kulturellen Gedächtnis verankerte Gesten an der Schnittstelle von Mensch und Maschine eingesetzt werden können.

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