Ex-Generalbundesanwältin verlässt Leipziger Uni-Gremium

Leipzig (dpa/sn) - Die frühere Generalbundesanwältin Monika Harms gibt den Vorsitz des Hochschulrates der Universität Leipzig vorzeitig ab. Sie habe bereits Ende 2013 Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) darüber informiert, teilte Harms am Montag auf Anfrage mit und bestätigte einen Bericht der «Leipziger Volkszeitung». Die Juristin, die in Leipzig den 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofes geleitet hatte, will zum 30. Juni aus dem Gremium ausscheiden. Ihre Amtszeit wäre regulär Ende 2014 zu Ende gewesen.

Die Entscheidung sei ausschließlich aus sachlichen Gründen erfolgt, betonte Harms. Mehr sei derzeit öffentlich nicht mitzuteilen. Ein Sprecher sagte, die Universität sei bisher offiziell nicht informiert worden. Die Leitung sei sehr überrascht. Die Uni befindet sich gerade in einer Kürzungsrunde. Bis Ende 2015 sollen 25 Stellen wegfallen. Das würde etwa die Schließung der Theaterwissenschaften bedeuten. Der Hochschulrat gibt unter anderem Empfehlungen zur Profilbildung. Er genehmigt den Entwicklungsplan und den Jahresabschluss.

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