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Der neue sächsische Kultusminister Frank Haubitz.

Foto: Monika Skolimowska

Haubitz will Lehrer verbeamten und weniger Bürokratie

erschienen am 15.11.2017

Dresden (dpa/sn) - Sachsens neuer Kultusminister Frank Haubitz (parteilos) will Lehrer verbeamten und Bürokratie abbauen. «Die Verbeamtung ist das nachhaltige Instrument, um den Lehrerbedarf langfristig abzusichern», sagte Haubitz der «Leipziger Volkszeitung» (Mittwoch). Alle Flächenländer ringsum hätten die Verbeamtung und damit einen Wettbewerbsvorteil. Da müsse man sich fragen: «Warum bieten wir dann etwas an, das nicht gewollt wird?» Man müsse sich ja nicht für immer festlegen, sagte Haubitz, der zu Beginn der Landtagssitzung am Mittwoch vereidigt werden sollte. «Vielleicht öffnen wir den Verbeamtungskorridor einfach einmal für fünf Jahre. Und dann schauen wir, wie wettbewerbsfähig wir geworden sind.»

Nach dem Willen von Haubitz sollen Schulleiter in den Ferien künftig nicht mehr präsent sein müssen. «Im dümmsten Fall habe ich eine Woche rumgesessen und gehofft, dass mich jemand anruft. Das wird abgeschafft», sagte er der «Dresdner Morgenpost» (Mittwoch). Haubitz war vor seiner Ernennung Schulleiter an einem Dresdner Gymnasium. Auch die Bildungsempfehlung solle umstrukturiert werden. «Die Grundschullehrer müssen kein Worturteil mehr schreiben. Die Empfehlung wird ab Februar 2019 nur noch auf Noten basieren, mit Entscheidung der Klassenkonferenz.»

 
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