Vier Jahre Sperre für Eisschnellläufer van Beek nach Epo-Doping

Der niederländische Eissportverband KNSB und die nationale Anti-Doping-Agentur Dopingautoriteit haben das Berufungsverfahren im Epo-Dopingfall des Eisschnellläufers Thom van Beek gewonnen. Der 27-Jährige wurde mit der Regelstrafe von vier Jahren bis zum 2. Februar 2020 gesperrt. Das gab der KNSB bekannt.

In erster Instanz hatte die KNSB-Disziplinarkommission trotz positiver A- und B-Probe dem Sportler im April 2017 keine Strafe auferlegt, weil van Beek keine Einsicht in das Labordossier erhalten hatte und verschiedene Formfehler anführte. Gegen diese Entscheidung legten KNSB und die niederländische NADA mit Erfolg Berufung ein.

Bei einer Antidopingkontrolle nach einem Eis-Marathonrennen in Tilburg am 10. Januar 2016 waren in van Beeks A- und B-Probe Spuren von synthetischem Epo gefunden worden. Durch seinen Dopingfall platzte van Beeks Verpflichtung durch das Profiteam LottoNL-Jumbo, wo er ab der Saison 2016/2017 Trainingspartner von Olympiasieger und Rekordweltmeister Sven Kramer werden sollte.

Mittlerweile hat van Beek seine Karriere beendet. Gegen die Entscheidung will er dennoch Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne einlegen.

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