ABC-Alarm - Fund entpuppt sich als Pechblende

Aue.

Der Uran-Fund in einer Garage am Brünlasberg in Aue, der Ende März dieses Jahres einen ABC-Alarm ausgelöst hatte, hat sich inzwischen als Pechblende entpuppt. Das berichtet das Landesamt für Umwelt. Wie Sprecherin Karin Bernhardt erklärt, ist bei einer genaueren Analyse herausgefunden worden, dass es sich um zwei Stücke uranhaltiges Gestein mit der Bezeichnung "U-238sec" handelt. Die Strahlung, die von den Steinen ausgeht, sei aber gesundheitlich unbedenklich gewesen. Gemessen wurde eine Ortdosisleistung von 10 Mikrosievert pro Stunde. Das entspricht laut Bernhardt in etwa der Strahlung, die ein Mensch bei einem Nordatlantikflug aufnimmt. Dennoch sind die Steine nun in der Landessammelstelle Rossendorf (Dresden) gesondert in einem Fass verwahrt worden. Wer die Kosten dafür in Höhe von 500 Euro übernehmen soll, werde derzeit geprüft, sagt Bernhardt. (juef)

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