AfD-Politiker will Posten nicht antreten

Lößnitz.

Sitzt die Alternative für Deutschland künftig mit einem oder mit zwei Vertretern im Stadtrat von Lößnitz? Darum geht es in der Zusammenkunft des Gremiums am heutigen Mittwoch, 18 Uhr, im Bürgerhaus. Der AfD-Kandidat Wolfgang Süß hatte am 26. Mai die meisten Stimmen erhalten - genau 1544. Allerdings erklärte der Jurist später, das Amt nicht antreten zu wollen. Dann entschied er sich zunächst doch für die Mitarbeit im Rat. Nun aber macht Süß Ablehnungsgründe geltend: erhöhte Arbeitsbelastung sowie Pflegebedürftigkeit einer weit entfernt wohnenden Angehörigen. Erkennt der Stadtrat das an, ist die AfD nur mit einer Person im Gremium vertreten. Vom Stimmenanteil bei der Wahl her dürfte die Partei eigentlich sogar drei Sitze besetzen, allerdings waren nur zwei Kandidaten angetreten. Neben der Personalie Süß stehen unter anderem die Konstituierung des neuen Rates und eine Einwohnerfragestunde auf der Tagesordnung. (irme)

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