Antworten zu toten Fischen stehen aus

Stollberg.

Der Fall von rund 300 toten Fischen in der Stollberger Talsperre bleibt rätselhaft. Zwar hat die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen. Aber: "Leider konnten nach dem Zeugenaufruf keine neuen Hinweise erlangt werden, die Aufschluss darüber geben, wer möglicherweise die Fische widerrechtlich in die Talsperre eingesetzt hat", sagt Polizeisprecher Andrzej Rydzik. Im Ergebnis der geführten Ermittlungen sei letztlich auch nicht gänzlich auszuschließen, dass beispielsweise durch Hochwasser Fischlaich der besagten Tiere in die Talsperre gekommen ist. Die toten Tiere trieben zwischen Ende Februar und Mitte März in der Trinkwassertalsperre. Weil die Giebel, so der Name der Fischart, nicht an die Wasserbeschaffenheit angepasst waren, seien sie gestorben. (joe)

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Tauchsieder
    13.07.2019

    So eine Begründung wird meist dann aus dem Hut gezogen, wenn man das Verfahren einstellen will, es einem Leid ist hier weiter zu ermitteln.
    Zum besseren Verständnis, der Giebel kommt ähnlich wie die Karausche, fast mit jeder Wasserqualität aus, außer vielleicht mit dem von Kläranlagen. Hier wird eine Ausrede vors Loch geschoben, die bei Besitzern von Fischereischeinen nur Kopfschütteln hervor ruft.
    Es war von Anfang an nichts anderes zu erwarten es sei denn, man hätte der Polizei die Ursache auf den Tisch gelegt.



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