Bauarbeiten - Halde 65: Zeitplan mit Fragezeichen

Bad Schlema.

Noch bevor die Bauarbeiten an der alten Uranbergbauhalde 65 in Bad Schlema richtig begonnen haben, drohen sich diese bereits zu verzögern. Wie Bürgermeister Jens Müller (Freie Wähler) in der jüngsten Ratssitzung sagte, glaubt er nicht, dass täglich rund 180 Lastwagen durch Aue fahren können. Ein Bürger hatte kritisiert, der zusätzliche Verkehr drohe die Bundesstraße 169 in Aue zu verstopfen. Müller bestätigte die Befürchtung und sagte: Die Lkw-Anzahl sei zwar nur eine theoretische Angabe, "aber das wird in der Praxis nicht funktionieren." Die Wismut plant derzeit, die alte Halde in den kommenden Monaten abzutragen und mit Hilfe von Lastwagen zur Halde 371 nach Hartenstein abtransportieren zu lassen. Bis Mitte 2020, hieß es, sollte das Sanierungsprojekt abgeschlossen sein. Doch dieser Termin, erklärte Müller nun, sei womöglich nicht zu halten. Fahren weniger Lastwagen als geplant, werde sich das Projekt "nach hinten verzögern." (juef)

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